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Potsdam-Mittelmark Bernd Fredrich stellt Wilhelm Busch vor
Lokales Potsdam-Mittelmark Bernd Fredrich stellt Wilhelm Busch vor
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13:48 02.03.2016
Literatur mit vollem Köprpereinsatz: Bernd Fredrich versteht es, sein Publikum zu fesseln. Quelle: Stefan Specht
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Bad Belzig

Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder: „Musik wird störend oft empfunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden“ oder „Denn Rotwein ist für alte Knaben eine von den schönsten Gaben“sind allseits bekannt. Wilhelm Busch ist der Verfasser. Mithin fallen einem sofort die Lausbubengeschichte in Bildern von „Max und Moritz“ ein, die vor gut 150 Jahren erstmals erschienen ist. Doch es gibt mehr über den Autor zu wissen.

Deshalb nimmt Ines Eschholz die Märkischen Literaturtage, die am vergangenen Freitag eröffnet worden sind, zum willkommenen Anlass mit einer die Lücken zu schließen. Die Chefin der städtischen Ausleihe auf der Burg Eisenhardt hat Bernd Fredrich eingeladen. Der ehrenamtliche Kollege aus der Fläming-Bibliothek Rädigke wird erstmals einen literarischen Abend in der Kur- und Kreisstadt gestalten, bei dem er vor allem den Lyriker Wilhelm Busch ins rechte Licht rücken will. Der Vortrag heißt deshalb auch: „Einszweidrei im Sauseschritt... Wilhelm Busch – sein Leben in Gedichten“. Mit dem Moderator ist ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Abend gewiss.

„Wilhelm Busch liebte das Dörfliche, verbrachte aber auch immer wieder einmal Zeit in Städten. Einige der wichtigsten Bildergeschichten und viele Gedichte sind in seinem kleinen niedersächsischen Heimatdorf entstanden“, heißt es in der Ankündigung. Wie er dort lebte, ob der volksnahe Dichter und Zeichner einsam oder verheiratet war, all das wird im kleinen Festsaal zu erfahren sein.

Termin: Wilhelm-Busch-Abend am Freitag im Festsaal auf Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Von MAZonline

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