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Potsdam-Mittelmark Der Winterdienst steht auf der Kippe
Lokales Potsdam-Mittelmark Der Winterdienst steht auf der Kippe
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21:20 21.02.2018
Kein Winterdienst – bald auch in Borkwalde? Quelle: Christian Kranz
Borkwalde

Der nächste Winter kommt bestimmt. Der Bauausschuss der Gemeindevertretung Borkwalde soll deshalb beraten, wie praktisch der Räum- und Streudienst realisiert werden kann. Denn es hat einige Anfragen von Bürgern gegeben.

„Einige schaffen es nicht aus eigener Kraft, den Winterdienst zu leisten“, berichtet Renate Krüger (Die Linke). Sie wünschen sich, die Pflicht an Dritte übertragen zu können“, sagte die Bürgermeisterin in der jüngsten Parlamentssitzung.

„Hinzu kommt, dass die Aufgabe auch von anderen, insbesondere von den nicht Ortsansässigen, schlicht nicht wahrgenommen wird“, weiß die Ortschefin. „Durch einen zentralen Winterdienst könnte all dem wirksam begegnet werden“, lautet die Hoffnung der Fraktion der Linken, welche die Diskussion angeregt hat.

Problem sind marode Straßen im Ortskern

Andreas Linke (WiB) bezweifelte, dass überhaupt jemand bereit wäre, solch einen Auftrag gerade für den alten Ortskern mit seinen maroden Straßen zu erledigen. Renate Bressel (Notgemeinschaft) gab zu bedenken, dass es viele Eigentümer gebe, die unbekannt seien. Sie könnten daher nicht mit herangezogen werden, wenn es um Vergabe und Abrechnung gehe.

Für den Winterdienst in Borkwalde sind auch externe Dienstleister im Gespräch. Quelle: MAZ-Archiv

Der Brücker Verwaltungschef Marko Köhler verwies darauf, dass es die Straßenreinigungssatzung gibt, in der eigentlich alles dazu geregelt sei. „Außerdem könnte doch jeder, der sich nicht zum Räumen und Streuen in der Lage sieht oder dies aus anderen Gründen will, eine Firma beauftragen“, sagte der Amtsdirektor.

Schäden an Technik befürchtet

Indes glaubt er, dass ein Reinigungsdienst bestenfalls straßenzugweise eingeführt werden könnte. Bei einer Ausschreibung der Winterdienstleistungen für das Amt Brück insgesamt wurden Borkheide und Borkwalde nicht mit aufgenommen. Denn laut Verwaltungschef bestanden Bedenken, dass sich dann niemand bereit erklärt, diese Arbeit auf den löchrigen Pisten zu übernehmen, Schäden an Technik zu riskieren und in der Verantwortung zu stehen.

Zumindest in dieser Saison wäre es wohl außerdem kein lohnendes Geschäft geworden. Denn Schnee war in der Zauche bislang Mangelware.

Von Andreas Koska

Ines Lahn ist seit vielen Jahren Vorsitzende des Heimatvereins von Neuendorf bei Brück. Dabei stammt sie eigentlich aus Niemegk. Die Liebe und der Job führten sie in das Amt Brück. Ganz nebenbei hat die 54-Jährige noch Muße für drei weitere Hobbys: Sie sammelt Briefmarken, Fotoapparate und Kugelschreiber. Ein besonderes Exemplar fehlt ihr aber noch.

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