Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Winterlinde schmückt Beelitzer Stadtwald

Stadtwald bekommt Zuwachs Winterlinde schmückt Beelitzer Stadtwald

Es hat schon Tradition: Seit fünf Jahren werden im Beelitzer Stadtwald die jeweiligen „Bäume des Jahres“ gepflanzt. Am Montag war die Winterlinde an der Reihe, die jüngst gekürt wurde. Die Aktion soll aber nicht nur Symbolcharakter haben – auch der Wald hat etwas davon.

Beelitz 52.239001 12.9700563
Google Map of 52.239001,12.9700563
Beelitz Mehr Infos
Nächster Artikel
Rappen gegen Ausgrenzung

Bauamtsleiter Torsten Zado, Stadtwald-Förster Martin Schmitt, Bürgermeister Bernhard Knuth und Kämmerer Uwe Hensel (v.l.n.r.).

Quelle: Stadt Beelitz

Beelitz. Trauben-Eiche, Lärche, Feld-Ahorn, Walnuss – die 2011 angelegte Allee der „Bäume des Jahres“ im Beelitzer Stadtwald ist schon wieder ein ordentliches Stück gewachsen. Am Montag sind weitere Gehölze dazu gekommen: Zum Tag des Baumes pflanzten Bürgermeister Bernhard Knuth, Kämmerer Uwe Hensel und Bauamtsleiter Torsten Zado zwei Winterlinden. Die „Tilia cordata“, so die lateinische Bezeichnung, ist der Baum des Jahres 2016.

Die Pflanzaktion hat mittlerweile Tradition: Seit sechs Jahren greift das Beelitzer Stadtoberhaupt immer im April mit leitenden Verwaltungsmitarbeitern und Stadtwalt-Förster Martin Schmitt zu Spaten und Gießkanne. „Wir wollen damit zeigen, dass uns der Wald am Herzen liegt – nicht nur als Kohlendioxid-Filter und Nutzholzreservoir, sondern auch als Naherholungsgebiet“, sagt der Bürgermeister. Spaziergänger, Kita- und Schulgruppen, die zum benachbarten Waldspielplatz unterwegs sind, können an der Allee entdecken, wie vielfältig die heimische Pflanzenwelt ist.

Der Beelitzer Stadtwald – vor allem im westlichen Bereich der Spargelstadt gelegen – umfasst insgesamt gut 1500 Hektar Fläche und hat eine lange Geschichte als Jagdgebiet. Vor allem die preußischen Könige legten hier auf Hochwild an. Zu DDR-Zeiten war der Wald vor allem von der Monokultur Kiefer geprägt, seit mehreren Jahren läuft der Waldumbau. Durch die Unterpflanzung des Forstes mit Laubbäumen soll er ökologisch wertvoller und auch resistenter werden. Allein 2014 waren hier 90 000 neue Bäume, vor allem Eichen, Ebereschen und Douglasien, gepflanzt worden.

Für die Winterlinde ist im Stadtwald – wie für die anderen Jahresbäume auch – eine Informationstafel aufgestellt worden. Dort erfährt man unter anderem, dass dieser Baum eine stattliche Höhe von 35 Metern und ein Lebensalter von bis zu 1000 Jahren erreichen kann. Die Winterlinde ist in Europa weit verbreitet und unterscheidet sich durch ihre kleineren Blätter von der Sommerlinde. Ihr feinstrukturiertes Holz wird gern für Bildhauer- und Schnitzarbeiten verwendet.

Die Allee der „Bäume des Jahres“ im Wald an der Straße nach Fichtenwalde ist vor fünf Jahren von den Kindern der Beelitzer Naturkita „Sonnenschein“ angelegt worden, hier sind alle Gehölze vertreten, die seit 1989 jährlich von der Silvius-Wodarz-Stiftung gekürt werden.

Von MAZ online

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg