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Wohltaten für gestresste Füße

Barfußpark in Beelitz Wohltaten für gestresste Füße

In Beelitz-Heilstätten werden die Weichen für eine neue Attraktion gestellt. Auf einem Areal gleich neben dem Baumkronenpfad soll ein Barfußpark entstehen. Die Investoren, die bis zu 500 000 Euro einsetzen wollen, hoffen für Ende des Jahres auf den ersten Spatenstich. Im Mai 2017 sollen die ersten Besucher barfuß über Kiefernzapfen oder durch kaltes Wasser laufen.

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Gehört zum Konzept: Barfuß durch Modder laufen.
 

Quelle: Privat

Beelitz-Heilstätten.  Wenn alles nach Plan läuft, dann fällt Ende des Jahres der Startschuss für den Bau des Barfußparkes in Beelitz-Heilstätten. „Wir haben Gespräche mit dem Beelitzer Bürgermeister und den zuständigen Ämtern geführt. Das Feedback ist positiv, so dass ich hoffe, dass wir im November oder Dezember den ersten Spatenstich setzen können“, sagte Thomas Müller-Braun der MAZ. Der Potsdamer will zusammen mit einem Geschäftspartner auf einem 15 Hektar großen Gelände gleich neben dem Baumkronenpfad einen Barfußpark mit einer Gesamtlänge von 3,1 Kilometern schaffen.

Für die Umsetzung des Projekts haben sie die Barfußpark Beelitz GmbH gegründet. „Den Bauantrag wollen wir im September stellen. Ziel ist es, im Mai 2017 zu eröffnen“, sagte Müller-Braun. Vorbild soll der Barfußpark in Egestorf in der Lüneburger Heide sein, den er und sein Geschäftspartner bereits betreiben. In Beelitz-Heilstätten wollen sie bis zu 500 000 Euro investieren, hoffen dabei aber auch auf Fördermittel von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). „Es gibt Programme, bei denen über die ILB kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt werden. So eine Förderung werden wir beantragen“, sagte Müller-Braun.

Entstehen soll ein Barfußpark aus drei Parcours mit einer Gesamtlänge von 3,1 Kilometern und 60 verschiedenen Elementen. Wer den Park betritt, gibt an den Schließfächern Schuhe und Socken ab. In einem Gesundheitsparcours soll der Besucher sich und seinen gestressten Füßen Gutes tun, dort läuft er barfuß zum Beispiel über Kiefernzapfen, Rinde, Kieselsteine oder durch kaltes Wasser. Der Gang nach kneippschen Grundsätzen sieht auch Wassertreten für die Füße vor. In einem Parcours mit pädagogischer Note soll wiederum Familien und Schulklassen etwa mit Insektenhotels die Natur näher gebracht werden. In einem dritten Bereich kann der Gast die Umwelt auf spielerische Weise wahrnehmen. Dort wird es beispielsweise Riech- und Tastkästen, Summsteine und ein Baumtelefon geben. Die Elemente dafür werden laut Müller-Braun in Behindertenwerkstätten gebaut.

Die Barfußpark-Investoren hoffen auf 100 000 Besucher im Jahr und auf Synergie-Effekte durch die Kombination mit dem Baumkronenpfad, der sich in der Nachbarschaft befindet. Die künftigen Betreiber des Barfußparks haben bereits mit der Heilstätten Projektgesellschaft (HPG) einen Pachtvertrag für das 15-Hektar-Gelände unterzeichnet. Die HPG managt den Baumwipfelpfad, der 2017 um 400 Meter verlängert werden soll. Außerdem soll nächstes Jahr damit begonnen werden, drei historische Bauten auf dem Baumpfad-Gelände zu sanieren (MAZ berichtete).

Von Jens Steglich

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