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Potsdam-Mittelmark Wohngebiet kann jetzt schnell wachsen
Lokales Potsdam-Mittelmark Wohngebiet kann jetzt schnell wachsen
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17:40 25.04.2018
Am Kapitän-Lehmann-Weg sind neue Häuser geplant. Fast alle Parzellen sind vermarktet. Quelle: Thomas Wachs
Treuenbrietzen

Jetzt soll alles relativ schnell gehen, um zwischen Kapitän-Lehmann-Weg und Kameruner Weg in Treuenbrietzen ein neues Wohngebiet wachsen zu lassen. Mit der Vergabe weiterer Grundstücke in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (SVV) sind nun fast alle Parzellen des kommunalen Areals vergeben. Lediglich eins der insgesamt neun Grundstücke mit individuellen Größen zwischen 700 und 1400 Quadratmetern hat noch keinen Interessenten. Dennoch will die Kommune nun daran gehen, den vor genau einem Jahr beschlossenen Bebauungsplan umzusetzen. „Alle Käufer erhalten jetzt ihre Verträge“, kündigte Bürgermeister Michael Knape (parteilos) in der SVV an.

Verkaufserlös deckt Planungskosten

Über die im Bieterverfahren erzielten Verkaufserlöse zu Mindestgeboten von 44 Euro je Quadratmeter refinanziert die Kommune ihre Kosten für den B-Plan sowie die Erschließung der Grundstücke mit Straßenbeleuchtung, Niederschlagswasseranlagen sowie Begleitgrün. Vorgesehen ist, in Regie der Stadt eine Stichstraße in Verlängerung des Kapitän-Lehmann-Weges zum Kameruner Weg zu führen. Zudem wird die Zufahrt zu privaten Garagen hinter dem Lilienthalweg ausgebaut. Der Straßenausbau soll nach dem Vorbild der Justus-von-Liebig Straße erfolgen. Der Baumbestand in der rechtwinkligen Kurve am Kameruner Weg bleibt erhalten. Diese Parzelle steht nicht zum Verkauf. Für das Bauvorhaben sind zwei Pachtverträge für bislang zur Tierhaltung sowie als Garten genutzte Grundstücke inzwischen bereits gekündigt worden.

Kaum Auflagen für die Bauherren

Zu tragen haben die Bauherren neben dem Kaufpreis zudem die Kosten für Grundstückzufahrten sowie Anschlüsse für Trink- und Abwasser, Elektro-, Erdgasversorgung sowie Telekommunikation.

Auf dem insgesamt rund 12 600 Quadratmeter umfassenden Areal sind ohne größere Auflagen verschiedene Bauformen für maximal zweigeschossige Gebäude möglich. Lediglich für den Baubeginn gelten Fristen. Um den Kauf von Grundstücken zu Spekulationszwecken zu verhindern, muss innerhalb von fünf Jahren ein Gebäude stehen. Mit dem Projekt möchte die Kommune die weiter steigende Nachfrage nach Baugrundstücken decken und vor allem jungen Familien Chancen bieten, im Ort Eigenheime zu errichten.

Zunächst geht der Bebauungsplan allerdings noch einmal in eine zweite Auslegungsrunde. Hintergrund sind Probleme mit der Anerkennung von Ausgleichspflanzungen für zu rodende einzelne Bäume im Baugebiet. Dort fordert die Untere Naturschutzbehörde des Kreises nun eine deutlich höhere Quote als das im Umweltbericht vorgeschlagene Verhältnis von 1:1.

Von Thomas Wachs

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