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Wusterwitz Wusterwitzer Feuerwehr braucht Drehleiter
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17:54 13.03.2019
Ein Drehleiter-Fahrzeug fehlt den Freiwilligen Feuerwehren im Amt Wusterwitz bisher (Beispielfoto). Quelle: imago/7aktuell
Wusterwitz

In gut zwei Wochen, am 31. März, endet die Amtszeit des Wusterwitzer Amtsbrandmeisters Ronald Melchert. „Das sind jetzt meine letzten Tage in dieser Aufgabe“, so Melchert. Auf die Ausschreibung der ehrenamtlichen Position haben sich zwei Kandidaten beworben. Die Anhörung der Kandidaten im Amt Wusterwitz ist nach Angaben Melcherts am 19. März. Der heute 57 Jahre alte Melchert, von Beruf Fleischer, blickt auf 24 Amtsjahre zurück.

Für die nächsten Jahre sind Investitionen geplant in Technik und Gebäudebestand. Die Freiwilligen Feuerwehren im Amt Wusterwitz haben Fahrzeuge im „Millionenwert“, so Melchert. „Viele Fahrzeuge haben in der Anschaffung deutlich über 200.000 Euro gekostet.“

Weitere hohe Investitionen sind vorgesehen. So plädiert Melchert für ein Drehleiterfahrzeug. „Die geplante Beschaffung ist frühestens 2024 vorgesehen“, sagt Amtsdirektorin Ramona Mayer. „Eine Anschaffung kostet über 700.000 Euro. Eine Realisierung wäre nur mit Fördermitteln möglich.“

Die Notwendigkeit eines solchen Fahrzeugs begründet der scheidende Amtsbrandmeister auch mit den schweren Stürmen der jüngsten Zeit. „Bisher mussten wir uns solche Fahrzeuge von der Feuerwehr in Kirchmöser oder vom Amt Ziesar ausleihen. Doch wenn wir Sturm haben, haben die auch Sturm und brauchen ihre Drehleitern selbst.“

Bäume, die umzustürzen drohten, könnten am besten von einer Drehleiter aus abgetragen werden. Auch Brandbekämpfung in Gebäuden mit zwei, drei Etagen sei „vernünftig nur von einer Drehleiter aus möglich“, so Melchert.

Eine weitere hohe Investition steht in Rogäsen an. Dort ist seit Längerem schon ein neues Feuerwehrgerätehaus geplant als Ersatz für das bisherige, völlig beengte Gebäude der Brandschützer. „Das stammt aus den 30er, 40er Jahren“, so der Amtsbrandmeister. „Die Kameraden müssen dort erst ihr Fahrzeug herausfahren, um Platz zu finden, sich umziehen zu können. Das ist kein angemessener Zustand.“

Melchert favorisiert als Bauplatz das Areal neben dem Dorfgemeinschaftshaus. Nun soll eine Bauvoranfrage klären, ob ein neues Feuerwehrgerätehaus dort möglich wäre.

Kosten würde es schätzungsweise zwischen 600.000 und 700.000 Euro. Nötig wäre auch da nach Angaben Melcherts ein Zuschuss mit Fördermitteln. Mit einer Fertigstellung rechnen die Feuerwehr-Verantwortlichen nicht vor 2021.

Von Marion von Imhoff

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