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Wusterwitzer Jugendwehr trainiert eifrig

Junge Brandschützer Wusterwitzer Jugendwehr trainiert eifrig

Die Wusterwitzer Jugendfeuerwehr gibt es seit 25 Jahren. Die Truppe ist ständig auf der Suche nach neuen Mitstreitern. Die Reihen müssen aufgefüllt werden. Die jungen Brandschützer lernen neben dem Feuerwehrhandwerk auch die ethischen Werte des Berufes kennen. Und sie sind mit Eifer bei der Sache.

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Junge Brandschützer in Wusterwitz zeigen ihr Können.

Quelle: Jürgen Krumnow

Wusterwitz. Dieser Anblick hat so manchen Besucher doch etwas bewegt: Vor einer mit Schläuchen behängten Wand im Gerätehaus sitzen sechs Männer, die in den vergangenen 25 Jahren bei der Wusterwitzer Feuerwehr als Jugendwarte den Nachwuchs betreuten und ihn auf den aktiven Dienst vorbereiteten.

 

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Mit einem Tag der offenen Tür feierten die jungen Kameraden der Wusterwitzer Jugendfeuerwehr jetzt das 25-jährige Bestehen ihrer Wehr. Dabei konnten die Besucher einige Vorführungen bestaunen.

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Torsten Schulze als Gründer der Jugendwehr, Axel Thiemann, Andy Schröder, Sven Richter, Andrè Zimmerling und Antonio Kuttke als aktueller Jugendwart waren zusammengekommen, um gemeinsam die vergangenen 25 Jahre Revue passieren zu lassen. Und sie hatten mit Recht die volle Aufmerksamkeit der Besucher, als sie die eine oder andere Episode zum Besten gaben. Das 25-jährige Bestehen der Jugendwehr begingen die Wusterwitzer Kameraden mit einem Tag der offenen Tür. Die Gäste konnten sich über die Arbeit der Brandschützer informieren und dem Nachwuchs dabei zusehen. Die elf Mitglieder der Jugendwehr und die Mädchen und Jungen der von Horst Weiß geleiteten Arbeitsgemeinschaft Brandschutz der Grundschule gaben den Zuschauern Proben ihres Könnens.

Die ehemaligen Jugendwarte  und der aktuelle Amtsinhaber

Die ehemaligen Jugendwarte und der aktuelle Amtsinhaber

Quelle: Jürgen Krumnow

Überall mittendrin die Familie Fechner aus Wusterwitz. Helga Fechner und ihr Mann waren als Zuschauer gekommen. Ihre vier Kinder Collin, Cassandra, Yannic und Jasmin waren als Akteure der Jugendwehr und der Arbeitsgemeinschaft dabei. „Bei der Feuerwehr lernen meine Kinder die erste Hilfe, werden umsichtig und pflegen Kameradschaft. Mehr kann man sich nicht wünschen“, sagte Helga Fechner.

Antonio Kuttke, der heutige Jugendwart und Jüngste in der Reihe der verdienstvollen Männer, die da teilweise recht verlegen den Dank entgegen nahmen, hatte wenig über die Vergangenheit zu sagen. Aber sein Weg ist typisch. Der 23-Jährige gehörte von 2005 bis 2010 der Wusterwitzer Jugendwehr an, bis er in den Kreis der Aktiven aufgenommen wurde. Schließlich übernahm er das Amt des sechsten Jugendwartes der Wehr seit deren Gründung.

Der Nachwuchs beim Löscheinsatz

Der Nachwuchs beim Löscheinsatz.

Quelle: Jürgen Krumnow

Die Truppe ist ständig auf der Suche nach neuen Mitstreitern. Die Reihen müssen aufgefüllt werden. „Wir brauchen dringend den Nachwuchs“, sagte Jugendwart Antonio Kuttke und sprach davon, dass er den Mädchen und Jungen neben der fachlichen Anleitung seine Beweggründe vermitteln möchte, die ihn schon als Kind zur Feuerwehr gezogen hätten. „Bei der Feuerwehr zu sein ist nicht wie irgendein normales Hobby, dem ich nach Belieben nachgehe oder eben nicht. Der Wunsch zu helfen steht an erster Stelle.“ Eine solche Sicht haben die Mädchen und Jungen der Jugendwehr und die unter Zehnjährigen der AG vielleicht noch nicht. Aber mit Eifer und Ehrgeiz entrollten und kuppelten sie Schläuche, löschten Feuer, bargen Verletzte oder sahen sich an einem Rauchdemohaus die Entwicklung eines Feuers in einem Mehrfamilienhaus an.

Dort wirkte Axel Thiemann, der Kreisjugendwart des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Im Kreis gibt es derzeit 119 Jugendwehren mit 1300 Kindern. „Wir müssen den Mitgliedern der Jugendwehren auch Spiel, Spaß und Spannung bieten“, sagte er mit Sicht auf andere Vereine, die sich ebenfalls um die Jugend bemühen.

Richtig spannend wurde es dann zum Abschluss des Tages, als mit Hilfe der Drehleiter aus Kirchmöser aus großer Höhe ein Brand gelöscht wurde.

Von Jürgen Krumnow

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