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Potsdam-Mittelmark Zelte auf dem Kirchplatz aufgeschlagen
Lokales Potsdam-Mittelmark Zelte auf dem Kirchplatz aufgeschlagen
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15:50 31.08.2016
Alles in Bewegung ist bei der Comedy-Experimentier-Show von „Professor Knallfall“, alias Samuel Wischmeyer, in der Brücker Kirche. Quelle: Andreas Koska
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Brück

Anlässlich der Kinder- und Jugendwoche der Kirchengemeinde Brück tummeln sich rund um St. Lambertus derzeit in der letzten Ferienwoche an die 60 Teilnehmer. Für die Kinder und Jugendlichen ab sechs Jahren gibt es volles Programm. Es reicht von Andachten über die Mitarbeit im Kinderprogramm und allerlei Action bis hin zum Jugendabend rund ums Lagerfeuer.

Rund 30 der Teilnehmer übernachten in den rund um die Kirche aufgebauten Zelten. Kein Wunder, denn das abwechslungsreiche Programm beginnt gleich nach dem Frühstück gegen neun Uhr und endet erst wenn es längst dunkel ist – gut 13 Stunden später. „Die erste Stunde gestalten die Teenies für die Kleinen“, erzählt Jan Schneider vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM). Er betreut mit seiner Frau Christiane die Freizeit. Dann wird Fußball oder Wasserbomben-Volleyball gespielt, geschminkt oder die Kletter-, Rutsch-, Hüpfburg gestürmt.

Alltagsexperimente mit kleinen Katastrophen

Um 10 Uhr beginnt die große Comedy-Experimentier-Show mit Professor Knallfall. Er heißt eigentlich Samuel Wischmeyer, ist Diakon und Erzieher. Unterstützt von Assistentin Sophie führt der 33-jährige, begleitet von kleinen „Katastrophen“, Alltagsexperimente durch. Dabei setzt er nicht auf seine jungenhafte Ausstrahlung sondern ähnelt sehr Professor Bömmelt aus dem Film „Die Feuerzangenbowle“. Auch der versuchte bekanntlich, seine Schüler für Experimente zu begeistern, nicht immer mit Erfolg. Prof.Knallfall trägt eine gelockte Perücke, eine Brille mit dicken Gläsern und einen weißen Kittel. So wie man sich einen verträumten und verstaubten Wissenschaftler vorstellt.

Seine im Hintergrund agierenden Helfer setzen dagegen auf neueste Technik. Die Versuche werden auf eine Videoleinwand übertragen, dadurch ist jeder Handgriff auch von den hinteren Bänke gut sichtbar. So bastelt er Papier-Rohr-Flugzeuge und zeigt wie man den Kopf durch ein handelsübliche Ansichtskarte stecken kann. „Der Sinn des Ganzen ist, dass Kinder merken, dass man durch Experiment etwas lernen kann, genauso wie aus der Geschichte“, erklärt Wischmeyer.

Gäste sind spontan willkommen

Dazu gibt es Bibel-Experimente. „Hierbei sollen die Kinder Gott für sich entdecken“, erzählt der Professor zum Ziel der Aktion. Locker und mit Witz geht er an die Sache heran, singt und lässt die Jugendlichen mitmachen. Offenbar haben sie alle Spaß daran.

Die Nachmittage der Kinder- und Jugendwoche gehören dann Ausflügen. So gibt es eine Paddeltour auf der Plane zwischen der Wühlmühle bei Neschholz und Brück-Gömnigk. An jedem Abend lodert ein Lagerfeuer und Stockbrot gehört selbstverständlich dazu. Donnerstag und Freitag können Gäste noch dazustoßen. „Eingeladen sind alle Kinder unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht“, sagt Pfarrer Helmut Kautz.

Den Abschluss der Woche bildet am Sonntag um 10.30 Uhr ein Familiengottesdienst. „Dann könnt ihr auch eure Eltern und Großeltern mitbringen“, sagt Organisator Jan Schneider vom CVJM zu den Kindern.

Von Andreas Koska

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