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Zelte für Flüchtlinge haben ausgedient

Aus für Provisorium in Ferch Zelte für Flüchtlinge haben ausgedient

Die Zeltstadt auf Zeit in der Erstaufnahme für Flüchtlinge in Ferch wird jetzt zum kalten Herbst abgerissen. Sie musste in den Sommermonaten aufgebaut werden, weil die Unterkünfte in den Gebäuden an manchen Tagen nicht mehr ausreichten. Nun müssen die 280 Plätze in den Häusern ausreichen.

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Die provisorische Zeltstadt in Ferch hat ausgedient.

Quelle: Greiner

Ferch . In der Erstaufnahme für Asylbewerber im Gewerbegebiet Ferch werden jetzt im kalten Herbst die Zelte – auch die beheizbaren – abgebaut. Das bestätigte Peter Handel von der Boss Sicherheitsdienste GmbH. „Die Zelte waren nie vorgesehen, mussten dann aber im Sommer aufgestellt werden, weil mehr Flüchtlinge als erwartet ankamen, die 280 Plätze in den Gebäuden nicht mehr ausreichten“, sagt Handel. Eine schnelle Lösung habe man finden müssen, darum waren als Provisorium auf Zeit Zelte nötig. „Im Winter sind die Zelte nicht zumutbar“, sagt Handel. In der Zweigstelle Ferch der Erstaufnahme Eisenhüttenstadt sind viele Familien mit Kindern untergebracht. „Darum wird ab November eine dritte Lehrerin in der Erstaufnahme für die Kinder den Deutschunterricht durchführen“, sagt Handel. Ehrenamtliche aus der Region haben den Unterricht für die Erwachsenen übernommen.

Mit Unterstützung vom regionalen „Netzwerk der Hilfe“ wurden auf dem Freigelände der Erstaufnahme für die Kinder ein Spielplatz gebaut. Sportvereine der Gemeinde Schwielowsee bieten regelmäßig Sportkurse an. Geschäftsführer Handel lobt den großen Einsatz der Ehrenamtlichen. „Aber ich bedaure sehr, dass wir ab Februar die Erstaufnahme nicht mehr betreuen, denn in einer Ausschreibung des Landes hat sich das DRK durchgesetzt. Schade, dass wir gehen müssen. Wir waren ein gut eingespieltes Team“, sagt Handel. Der Erstaufnahme hatten kürzlich Vertreter der CDU des Landes, der Gemeinde Schwielowsee und der Stadt Werder einen Besuch abgestattet. Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig, Schwielowsees Bürgermeisterin Kerstin Hoppe und Werders Vizebürgermeister Christian Große zeigten sich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft von Seiten der Nachbarn, um den Flüchtlingen zu helfen. R. Gr.

Von Regine Greiner

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