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Zentraler Auftakt für Volkstrauertag

Hoher Fläming Zentraler Auftakt für Volkstrauertag

Die zentrale Auftaktveranstaltung des Landesverbandes vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge findet am Sonnabend in Treuenbrietzen statt. Dazu werden in der Marienkirche sowie an der Gedenkstätte im Ehrenhain bis zu 100 Gäste erwartet. In weiteren Orten des Hohen Flämings gibt es am Sonntag Gedenkstunden und Kranzniederlegungen.

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In Treuenbrietzen findet Sonnabend der landesweite Auftakt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag statt.

Quelle: Foto: th...Wachs

Treuenbrietzen. Mit Andachten und Kranzniederlegung wird zum Volkstrauertag am Sonntag bundesweit der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Dabei findet die zentrale Auftaktveranstaltung des Landesverbandes Brandenburg vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bereits am Sonnabend diesmal in Treuenbrietzen statt. Dazu werden in der Marienkirche sowie an der Kriegsgräber-Gedenkstätte im Ehrenhain bis zu 100 Gäste erwartet. Darunter Vertreter der Botschaft Italiens in Berlin sowie der Landesregierung.

Zum gemeinsamen Gedenken laden Gunter Fritsch, der frühere Landtagspräsident und Landesvorsitzende des Volksbundes, sowie Bürgermeister Michael Knape (parteilos) ein, der kürzlich den Kreisvorsitz des Volksbundes neu übernommen hat.

Treffpunkt ist am Sonnabend, um 11 Uhr, in der Marienkirche. Dort wird Fabio Dorigato, Leiter der italienischen Konsularabteilung in Berlin, die Ansprache zum Volkstrauertag halten. Gunter Fritsch verliest das Totengedenken. Rezitationen von Schülern des Gymnasiums „Am Burgwall“ sowie Musik des Posaunenchores der Kirchengemeinde rahmen die Feierstunde. Es folgt gegen 12 Uhr die Kranzniederlegung in der Gedenkstätte für deutsche und sowjetische Gefallene an der Jüterboger Straße mit Andacht von Pfarrer Gunther Seidel.

Im Amt Niemegk finden dann am Sonntag in Grabow und Hohenwerbig Andachten zum Volkstrauertag selbst statt. Treff ist dazu an den Kriegsgräberstätten vor der Kirche in Grabow, um 9 Uhr, und in Hohenwerbig, um 10.30 Uhr, teilt der Niemegker Pfarrer Daniel Geißler mit. Im Namen der Kirchengemeinden werden dort zum Gedenken an die Toten der Weltkriege Kränze niedergelegt.

Am Nachmittag, um 14 Uhr, wird in der Niemegker Johannis-Kirche zudem an den Gedenktafeln eine Andacht von Pfarrer Geißler mit Kranzniederlegung stattfinden. Traditionell nehmen an den Gedächtnisfeiern auch offizielle Vertreter der Stadt Niemegk und weiterer Orte teil. „Besonderer Dank geht dabei auch an die Frauen und Männer, die seit vielen Jahren ehrenamtlich die Kriegsgräberstätten in unseren Dörfern pflegen“, sagt Pfarrer Geißler.

Auch an der Gedenkstätte in Lühnsdorf findet Sonntag eine Kranzniederlegung statt

Auch an der Gedenkstätte in Lühnsdorf findet Sonntag eine Kranzniederlegung statt.

Quelle: privat

Außerdem lädt die Kirchengemeinde Lühnsdorf für Sonntag, 10 Uhr, gemeinsam mit Feuerwehr und Bürgern zur Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen im I. und II. Weltkrieg ein. Pfarrer Matthias Stephan wird dort die Andacht halten.

Im Raum Brück findet dieses Jahr das sonst übliche, gemeinsame Gedenken von Vertretern der Kommunen und der Bundeswehr nicht statt, heißt es aus der Amtsverwaltung.

Jedoch lädt die evangelische Kirchengemeinde für Sonntag zum gemeinsamen Totengedenken. „Mit den Trauernden wollen wir der Verstorbenen des ausklingenden Kirchenjahres um 9 Uhr in Neuendorf und um 10.30 Uhr in Brück-Rottstock gedenken“, teilt Pfarrer Helmut Kautz mit. In Neuendorf findet das Gedenken auf dem Friedhof statt. Dort wird die neue Urnengemeinschaftsanlage mit einem Abendmahlsgottesdienst eingeweiht.

Von Thomas Wachs

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