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Ziesar Feuer in zwei Wohnhäusern
Lokales Potsdam-Mittelmark Ziesar Feuer in zwei Wohnhäusern
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10:11 09.10.2018
Feuerwehren am Brandort in Gräben. Quelle: Frank Bürstenbinder
Gräben/Ziesar

Feuerwehren aus dem Amt Ziesar mussten in den letzten Stunden Brände in zwei Privathäusern löschen. Zuletzt gab es am Dienstagmorgen Alarm in Gräben. Dort war im Wohnzimmer eines Hauses vermutlich ein Dauerbrandofen außer Kontrolle geraten. Die Flammen ergriffen schnell den ganzen Raum. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Der allein lebende Besitzer konnte sich selbst ins Freie retten noch bevor die ersten Feuerwehren eintrafen.

Unter Atemschutz mussten die Kameraden gegen das Feuer in Gräben vorgehen. Quelle: Christian Griebel

„Ein Angriffstrupp musste unter Atemschutz in das Haus eindringen. Wir hatten zwei Rohre am Boden im Einsatz. Die Drehleiter aus Ziesar wurde vorbeugend in Stellung gebracht“, berichtet Einsatzleiter Andy Laube. Die Kameraden konnten die Flammen zügig unter Kontrolle bringen, doch das Haus ist durch den Qualm zunächst unbewohnbar. Das Ordnungsamt in Ziesar kümmert sich um ein Ausweichquartier für den Mann. Gräbens Bürgermeister Siegfried Schröder signalisierte ebenfalls Hilfe: „Auch die Gemeinde könnte eine Wohnung zur Verfügung stellen.“

In Gräben waren Feuerwehren aus Görzke, Ziesar, Wenzlow, Bücknitz, Dretzen und Werbig im Einsatz. Problematisch war die Personalstärke, viele Kameraden waren bereits auf ihren Arbeitsstellen. Die Ortsdurchfahrt war für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt.

Gebrannt hatte es bereits am Montagabend in der Altstadt von Ziesar. Dort war nach ersten Erkenntnissen eine defekte Waschmaschine der Grund für ein Feuer in der Badstraße. Die Bewohner hatten die Flammen bemerkt und selbst mit Wassereimer und Pulverlöscher mit der Brandbekämpfung begonnen – vergeblich.

Verletzt wurde bei dem Brand in Gräben niemand. Quelle: FChristian Griebel

Feuerwehrleute löschten ebenfalls unter Atemschutz den Brandherd. Wegen der starken Rauchentwicklung kann auch dieses Haus zunächst nicht bewohnt werden. Das Ehepaar, das mit dem Schrecken davon kam, wurde für die erste Nacht im Burghotel untergebracht. In beiden Fällen steht die kriminalpolizeiliche Untersuchung über die konkreten Brandursachen noch aus.

Von Frank Bürstenbinder

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