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Ziesar Sternfahrt nach Dretzen mit vielen Radlern
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16:36 16.04.2018
Dutzende Radler haben sich am Sonntag im Amt Ziesar auf den Weg nach Dretzen gemacht. Quelle: Silvia Zimmermann
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Dretzen

Der Radleransturm am Sonntagmittag in Dretzen riss nicht ab. Immer wieder kamen kleine bis größere Radgruppen auf dem Festplatz in dem Dorf an. Bis zu 250 Radler aus den unterschiedlichsten Orten und Himmelsrichtungen beteiligten sich beim 6. Anradeln im Amt Ziesar. Gastgeber war in diesem Jahr der Feuerwehrverein Dretzen. Hinterher waren sich alle Radler einig: Der Aufenthalt in Dretzen hat sich gelohnt.

Mit einem „Willkommen“, das auf der Straße geschrieben stand, hatten die Dretzener die Radler empfangen. Dass so ein kleines Dorf solch eine schöne Anlage mit dem Schulhaus, das als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird, hat, darüber staunten die vielen Besucher, die zum ersten Mal in Dretzen waren. Gleich nebenan sind das Bethaus und der Festplatz.

Alles fein hergerichtet

Für ihre Radel-Gäste hatten die Dretzener alles fein hergerichtet. In der Kaffeestube fanden die hungrigen Radler viele gute Kuchen vor. Eine Torte fiel sofort ins Auge. Carsten Meyer hatte extra für die Aktion eine Torte mit einer Landschaft und einem Fahrrad kreiert. „Ich habe als Füllung Buttercreme in zwei Farben und Sauerkirschen mit Vanillepudding verwendet. Als Verzierung nutzte ich Fondantmasse“, sagte der Dretzener, der im Ort bekannt ist für seine Backkünste.

Auf dem Festplatz gab es Gegrilltes und Soljanka. „Wir waren sechs Frauen und ein Mann und haben 50 Liter Soljanka gekocht. Alles mit viel Liebe und Elan“, erzählte Yvonne Meyer, „und etwas Sekt für die Helfer zwischendurch“. Die Soljanka fand reißenden Absatz. „Wir sind überrascht, dass sich so viele Radler beteiligt haben, wir mussten schnell noch weitere Sitzgelegenheiten dazu stellen“, sagte Vereinsvorsitzender Frank Baewert.

Sie kamen aus zahlreichen Orten

Das Anradeln im Amt Ziesar hat sich zu einer Gemeinschaftsaktion entwickelt. Unter dem Motto „Gemeinsam Radeln, gemeinsam das Land entdeckten, in dem wir leben“ brechen einmal im Jahr viele Interessierte zu der Tour auf. Von Ziesar aus starteten über 60 Radler, die aus Ziesar, Paplitz, Genthin, Mahlzien, Görzke oder Niemegk kamen. Von Görzke aus traten etwa 50 Leute in die Pedalen. In Wollin waren es 19, in Steinberg 20, in Gräben 14 und in Wutzow 12 Radler – um ein paar Orte zu nennen.

So wurden Strecken (Hin- und Rücktour) von 20 bis 70 Kilometer zurückgelegt. Für viele Radler war es die erste Ausfahrt in diesem Jahr. Der Weg nach Dretzen führt über Hügel, die eine kleine Herausforderung wurden. Jacqueline Tews und Ralf Lange starteten aus Reppinichen und trafen sich mit Sigrid und Erich Ryll, die in Bad Belzig die Radreise antraten, in Görzke. Gemeinsam ging es nach Dretzen.

Auf dem Radweg von Ziesar nach Görzke

Benutzt wurde vorrangig der Radweg zwischen Ziesar und Görzke. Viele Familien kamen mit ihren Kindern. Ben Grunwald (3) aus Köpernitz fuhr mit seinem Vater und seiner Oma die Strecke nach Dretzen.

„Das ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis“, schwärmte Manfred Mathies vom Heimatverein Boecke. Zu acht waren die Boecker nach Dretzen geradelt. Und haben ein Ziel: „Wir wollen 2019 Gastgeber sein“, sagte Mathies.

Von Silvia Zimmermann

Für die Sänger war die Teilnahme ein besonderes Erlebnis: Die beiden Aufführungen der „Theresienmesse“ ein Konzert für Chor, Solisten und Orchester in Wollin und Loburg endeten mit viel Applaus vom Publikum. Thorsten Fabrizi, der die Leitung innehatte, war am Ende erleichtert und zufrieden mit der Leistung der Chormitglieder.

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