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Potsdam-Mittelmark Zilles Doppelgänger auf dem Friedhof
Lokales Potsdam-Mittelmark Zilles Doppelgänger auf dem Friedhof
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18:46 08.08.2017
Ist Heinrich Zille auferstanden oder ist das der bekannte Zille-Darsteller Albrecht Hoffmann? Im Hintergrund das Grab auf dem Südwestkirchhof. Quelle: SWK
Stahnsdorf

Zum 88. Todestag des „Milljöh“-Zeichners Heinrich Zille legt eine Abordnung am Mittwoch Blumen am Grab auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf nieder. Darüber informierte Friedhofsverwalter Olaf Ihlefeldt. Für die meisten Menschen ist sein Name untrennbar mit der Spreemetropole verbunden, Kurt Tucholsky nannte ihn „Berlins Besten“. Dabei war Heinrich Zille gar kein gebürtiger Berliner, sondern Sachse. Populär wurde Zille, von den Berlinern liebevoll Pinsel-Heinrich genannt, durch seine sozialkritischen Zeichnungen des Berliner Milieus. Die protzige Darstellung des Kaiserreichs oder der Goldenen 1920er Jahre interessierten den Künstler nicht. Vielmehr gab er die Schattenseiten der Stadt mit ihren Hinterhöfen im Wedding und ihrem Kiezleben im Ostteil der Stadt witzig und naturgetreu wieder.

Als er 1929 stirbt, geben ihm Tausende Berliner in Stahnsdorf das letzte Geleit zu seiner Grabstätte, wo er neben seiner Frau Hulda beerdigt wird. Das Porträtrelief, das den Künstler im Profil zeigt, schuf der befreundete Bildhauer August Kraus.

Heute ist der große Milieu-Maler noch immer präsent in Berlin, durch das Museum im Nikolaiviertel und die Zille-Kneipen. Am Mittwoch, 9. August, jährt sich der 88. Todestag Heinrich Zilles. Um 10 Uhr wird eine kleine Abordnung des Henrich-Zille-Freundeskreis Berlin mit dem Geschäftsführer des Zille-Museums, einem der bekannten Zille Darsteller Albrecht Hoffmann sowie Vertretern des Fördervereins Südwestkirchhof Stahnsdorf Blumen zum Gedenken an Zille am Grab ablegen.

Gäste sind eingeladen, sich dem Gang zum Grab anzuschließen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Haupteingang des Friedhofs in der Bahnhofstraße 2.

Von Jürgen Stich

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