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Potsdam-Mittelmark Zukunft der Servicestation ist wieder unsicher
Lokales Potsdam-Mittelmark Zukunft der Servicestation ist wieder unsicher
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19:36 29.04.2018
Für die Servicestation am Brücker Bahnhof werden neue Lösungen gesucht. Zum Team gehört Sabine Spalek. Quelle: Thomas Wachs
Brück

Erneut ist die Zukunft der Touristen- und Servicestation am Bahnhof Brück ungewiss. Aufgrund der hohen Kosten ist sie von der Schließung bedroht.

Eine Arbeitsgruppe aus touristischen Anbietern, dem Busbetrieb Wetzel aus Cammer, der Amtsverwaltung sowie einigen beteiligten Kommunen und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark versucht seit Ende 2016, ein Konzept für den weiteren Betrieb des Anlaufpunkts zu erarbeiten und einen Betreiber zu finden. Erwogen wird dazu seit einiger Zeit auch der Ankauf des Bahnhofsgebäudes.

Da sich die Stadt Brück nicht an dessen Versteigerung vor einigen Jahren beteiligt hatte, erwarb ein privater Interessent aus Berlin mit Zweitsitz im Fläming die Immobilie für rund 34 000 Euro. Der Besitzer sei bereit, das Gebäude wieder zu verkaufen. Allerdings für ein Vielfaches dessen, was er bezahlt hat.

Deshalb hat die Kommune jetzt ein Wertgutachten beauftragt, dem der Eigentümer zugestimmt hatte. Im Erdgeschoss befinden sich eine Gaststätte und die Service-Info. Dort können VBB-Fahrscheine erworben und touristische Informationen eingeholt werden.

„Wir müssen alles versuchen, die Service-Station ist ein Aushängeschild der Stadt“, sagt der Brücker Bürgermeister Matthias Schimanowski (Pro Brück). Für ihn hätte der Kauf und damit eine Mietkostenentlastung Priorität.

Doch stehe er auch anderen Lösungen offen gegenüber. Vorsorglich wurde zum Jahresende der Mietvertrag gekündigt. Bis zu einer langfristigen Lösung ist ein Containerbau im Gespräch. Dieser Container könnte auf einem der Parkplätze am Bahnhof oder im Garten des benachbarten Gebäudes aufgestellt werden.

Als Alternative wird überlegt, auch dieses ehemalige Bahnarbeiterwohnhaus zu erwerben. Es gehört der Eisenbahnvermögensverwaltung und steht teilweise leer.

Die Stadt Brück ist der größte Geldgeber für das Informationsbüro. Zudem beteiligen sich der Busbetrieb Wetzel und der Landkreis daran. Mit kleineren Summen sind auch die Gemeinden Linthe und Planebruch sowie der Tourismusverein, der Bürgerverein und der Gewerbeverein im Boot.

„Wenn wir den Tourismus entwickeln wollen, der eine immer größere Bedeutung in unserer Region einnimmt, dann brauchen wir auch einen Info-Punkt“, ist Achim Liesecke, der Vorsitzende des Tourismusvereins Zauche-Fläming überzeugt. Dort informieren bislang zwei Mitarbeiter, die bei der Stadt angestellt sind, Besucher.

Falls die Containerlösung greifen sollte und die Mietkosten von rund 6000 Euro jährlich entfallen, werden rund 44 000 Euro für den Weiterbetrieb benötigt. In der Hauptsache Personalkosten. Letztlich müssen alle beteiligten Kommunen entscheiden, ob sie die Kosten tragen wollen.

Aktuell ist die Stadt Brück mit etwa 18 000 Euro der größte Geldgeber. Der Landkreises Potsdam-Mittelmark schießt 12 000 Euro zu, ebenso viel der Busbetrieb Wetzel. Die Gemeinde Linthe ist mit 3000 Euro, die Gemeinde Planebruch mit 1000 Euro dabei.

Der Fremdenverkehrsverein, der Gewerbe- und der Bürgerverein haben insgesamt rund 2000 Euro zugeschossen.

Von Andreas Koska

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