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Zukunft für Wochenmarkt in Brück erhofft

Händler werden nicht angenommen Zukunft für Wochenmarkt in Brück erhofft

Die Amtsverwaltung Brück ist erneut auf der Suche nach einem Betreiber für den Wochenmarkt im Planestädtchen, der von den Kunden angenommen wird. Vielen Bürger wünschen sich einen Markt, jedoch scheint es nicht einfach für die Händler dort zu sein. Mangelnde Kontinuität ist wohl ein Grund für das bisherige Scheitern. Die Vision geht zu einem kompletten Angebot.

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Im Mehrgenerationentreff „Alte Korbmacherei“ wid nicht nur gespielt, sondern auch der Anspruch an den Wochenmarkt diskutiert.

Quelle: Andreas Koska

Brück. Schon wieder wird jemand gesucht, der sich um den Wochenmarkt im Planestädtchen kümmert. Obwohl von vielen Bürgern gewünscht, scheint es buchstäblich kein einfaches Pflaster für die Händler zu sein. Die Amtsverwaltung hat jedenfalls erneut ein Interessenbekundungsverfahren in Gang gesetzt, um einen Betreiber zu finden.

Zuletzt hatte Jörg Schultz im Vorjahr einen Versuch gewagt und nach nur zwei Monaten wieder aufgegeben. „Nach der Sommerpause wurde der Markt, trotz anders lautender Vereinbarungen und Verlautbarungen schon nicht wieder eröffnet“, berichtet Ines Lahn. Die für Marktwesen zuständige Sachbearbeiterin wagt den nächsten Anlauf, da dies der Wunsch der Stadtverordnetenversammlung ist.

Die Verwaltungsangestellte glaubt, dass der Misserfolg vor allem an der mangelnden Kontinuität lag. Die Kommune habe Wirtschaftsförderung betrieben. „Wir haben den Platz vor dem Seniorenwohnheim für die Anfangsphase kostenlos zur Verfügung gestellt. Nur die Stromkosten waren fällig“, so Ines Lahn. Sie traf immer wieder auf enttäuschte Kunden. Jene hatten einen bestimmten Anbieter gesucht, doch mitunter wechselten sie wöchentlich. Nach ihren Erkenntnissen würden neben Frischwaren durchaus Textilen und Schuhen gefragt sein.

Ähnlich sehen es die Rentner und Ruheständler. Im Mehrgenerationentreff „Alte Korbmacherei“ wird das Thema gerade engagiert debattiert. „Der Samstag ist kein Einkaufstag für Senioren. Der Markt müsste deshalb in der Woche, zwischen Mittwoch und Freitag stattfinden“, erklärt Ulrich Blechschmidt. Denn grundsätzlich wir der Vorstoß begrüßt. „Ich war im Vorjahr einmal da, fand den Markt schön und trotzdem blieb es bei diesem einem Besuch“,gesteht Karin Herbig. Als Ergänzung zu den Einkaufsmöglichkeiten im Ort, würde sie sich über Kurzwaren freuen. Aber auch Unterwäsche steht weit oben auf der Wunschliste. „Am besten sowas wie früher bei dem Vietnamesen – von Turnschuhen bis Badehose“, so Blechschmidt.

Allerdings geht die Vision zu einem kompletten Angebot. Von Fleischer, Bäcker und breiter Obst- und Gemüseauswahl bis zum Broiler und Imbiss reicht die Palette der Wünsche. Ob die Kaufkraft genügen würde, bei allen Händlern die Kasse klingeln zu lassen, so dass es auch für sie attraktiv wird, darf indes bezweifelt werden. Margarethe Günther bleibt skeptisch. „Ein Markt wäre schön, aber er wird nicht unbedingt gebraucht“, glaubt die Vorsitzende des Seniorenbeirats. „Gerade in Brück, wo Neuerungen es schwer haben.“

Zumindest bisher hat sich noch kein Interessent bei Ines Lahn gemeldet. „Verlässlichkeit vor allem in der Anlaufphase ist besonders wichtig“, betont sie noch einmal. In der Interessenbekundung ist wieder vom Samstag als Markttag favorisiert. „Aber auch die anderen Tage wären machbar“, lädt sie potenzielle Betreiber ein.

Von Andreas Koska

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