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Zusätzlicher Streetworker in Waldgemeinden

Borkheide/Borkwalde Zusätzlicher Streetworker in Waldgemeinden

Lukas König unterstützt Stephan Güthoff als Streetworker in Borkheide und Borkwalde. Beide teilen sich die vielseitigen Aufgaben zur Jugendarbeit. Zwei Jahre lang läuft das Doppel. So lang hat der langjährig Jugendarbeiter und frisch gebackene Vater Güthoff seine Arbeitszeit reduziert, um sich mehr seiner Familie widmen zu können.

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Lukas König ist neuer Streetworker der Waldgemeinden. Er ergänzt Stephan Güthoff.

Quelle: Andreas Koska

Borkheide/Borkwalde. Seit einigen Jahren betreut Stephan Güthoff als Streetworker Kinder und Jugendliche in Borkwalde und Borkheide. Er unterstützt die Jugendclubleiter, organisiert Bandauftritte sowie Fußball- oder Volleyballturniere. Auch ist er in der Hans-Grade-Schule aktiv und mit dabei wenn es gilt, die Gesundheitswoche zu stemmen. Die Vergütung seiner Arbeit teilen sich die beiden Waldgemeinden, angestellt ist Güthoff beim Jugendhilfeträger Job e.V. Güthoff liegen jedoch nicht nur die Kids in seinen Arbeitsorten am Herzen. Jetzt ist er selbst Vater geworden und möchte zwei Jahre lang im Job kürzer treten, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. „Ich habe die Arbeitszeit auf 20 Stunden reduziert“, berichtet Güthoff.

Mit dem 21-jährigen Lukas König hat er jetzt eine Unterstützung erhalten. Seit einem Monat ist er mit 20 Wochenstunden in den beiden Waldgemeinden tätig und betreut vorerst die beiden Jugendklubs am Nachmittag. „Welche Angebote ich machen werde und wie die Arbeit im Einzelnen aussehen wird, muss sich noch zeigen. Da bekomme ich Unterstützung von Stephan“, sagt König.

Angebote für verschiedene Altersgruppen

Dass sollte klappen. Denn Güthoff selbst hat den jungen Mann vorgeschlagen. „Als ich ein berufsbegleitendes Praktikum im Jugendclub Beelitz gemacht habe, hat er mich direkt angesprochen“, erzählt der angehende Erzieher. Seit eineinhalb Jahren macht er die Ausbildung in Beelitz-Heilstätten. Er wohnt seit seinem fünften Lebensjahr in Neuendorf bei Brück und kennt die beiden Gemeinden gut. Nach der Grundschule in Brück besuchte er das Sally-Bein-Gymnasium in Beelitz. In der 11. Klasse gab er auf und machte das Fachabitur. Um dieses anerkannt zu bekommen, absolvierte er ein Jahrespraktikum in der Kita „Sonnenschein“ in Borkheide und wird im kommenden Jahr ein sechswöchiges Praktikum am Familienzentrum der Waldgemeinden anschließen.

Von den Jugendlichen akzeptiert

Somit bleibt Lukas König kaum Zeit für Hobbys. „Morgens habe ich Schule, Nachmittags gehe ich arbeiten“, erklärt er. Freizeit gibt es nur am Wochenende. Dann besucht er gern Konzerte und vor allem Festivals. „Ich mag alles Querbeet von Rock bis Hip-Hop.“ Deshalb die Vorliebe für Festivals, die das alles bieten. Wenn er entspannen will, dann sitzt er an der Playstation – Fußball ist dabei sein Favorit. Vor seinen Augen und unter seiner Regie treten dann Mönchengladbach und Real Madrid gegeneinander an. Das bringt ihn den Jugendclub-Besuchern näher. Sie haben ähnliche Vorlieben. Dabei sind es unterschiedliche Gruppen. In Borkwalde sind es eher die jüngeren, 12 bis 15 Jahre alten Kinder, in Borkheide die Jugendlichen bis 18 Jahre. „Da muss man die Angebote entsprechend anpassen“, hat Lukas König schon bemerkt.

Von den Jugendlichen wird er akzeptiert, hat einen guten Zugang gefunden. Seine Stelle ist bis zum Herbst 2018 befristet, dann will Güthoff wieder voll einsteigen. Lukas König will dann schon anerkannter Erzieher sein. Seine Ausbildung endet im August 2018.

Von Andreas Koska

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