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Potsdam-Mittelmark Zwei Frühstarter im neuen Design
Lokales Potsdam-Mittelmark Zwei Frühstarter im neuen Design
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18:14 11.05.2016
Die Chefs vor dem neu lackierten Bus: (v.l.) BSVG-Chef René Poleske, VGB-Chef Hans-Jürgen Hennig und Landrat Wolfgang Blasig. Quelle: Foto: KKH
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Beelitz

In saftigem Grün und strahlendem Blau präsentierten sich am Mittwoch in Beelitz die ersten Busse im neuen Design der künftigen Gesellschaft „Regiobus Potsdam-Mittelmark“ – mehr als ein halbes Jahr vor der Fusion der BVSG (Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft) und VGB (Verkehrsgesellschaft Belzig).

René Poleske, BSVG-Geschäftsführer, erläutert: „Beide Verkehrsunternehmen finden sich in den Farben wieder. Belzig mit Grün, Beelitz mit Blau. Aber das neue Design sollte moderner und frischer als bisher aussehen.“ Landrat Wolfgang Blasig (SPD): „Die zwei gut funktionierenden Gesellschaften sollten wiedererkennbar verbunden werden. Es ist vor allem auch für die Mitarbeiter wichtig, sich wiederzuerkennen.“

Lackiert sind dabei die Front und das Heck, seitlich findet sich nur dezent das neue Logo, sonst bleiben die Seiten weiß. Eine Entscheidung, die aus mehreren Gründen getroffen wurde, darunter die „sehr hohe Nachfrage für Werbeflächen“, so Poleske. Hans-Jürgen Hennig, VGB-Geschäftsführer, erklärte außerdem: „Es war uns wichtig, dass das Design auch mit unseren Linienkonzepten funktioniert.“ So wäre auf den Seiten Linienbranding möglich, also die Selbstdarstellung der einzelnen Linien wie Plus-Bus oder Burgenlinie. Aber auch betriebswirtschaftliche Aspekte wurden berücksichtigt: „Ein weißes Fahrzeug ab Werk ist günstiger. Und Weiß gebraucht zu verkaufen bringt auch mehr.“

Zur Fusion meint Blasig: „Was in den letzten Monaten geschaffen wurde, ist enorm, wir sind gut im Zeitplan.“ Die Fusion werde ohne Einbußen von Qualität und ohne Fehler wie geplant am 1. Januar 2017 starten. So haben beide Unternehmen mittlerweile den gleichen Vertragspartner für Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz und operativ werde ohnehin bereits zusammengearbeitet, wenn das erforderlich sei. „Technisch sind die Busse schon kompatibel“, erklärt Hennig. Alle Fahrzeuge seien nun mit den gleichen Fahrscheindruckern ausgestattet, so dass der Einsatz auf jeder Strecke möglich sei. Derzeit werde mit den Betriebsräten die einheitliche Dienstbekleidung geklärt. Rudolf Werner, Aufsichtsratsvorsitzender beider Unternehmen und für diese Funktion auch bei Regiobus vorgesehen, betont: „Es sollte auch für die Mitarbeiter kein Qualitätsverlust stattfinden – das dürfte gesichert sein.“

Über den Regiobus-Verwaltungssitz werde laut Blasig noch nicht diskutiert. Rein technisch wäre „der Sitz dort, wo die BSVG sitzt.“ Hennig: „Damit hat ja auch niemand ein Problem.“ Der VGB-Chef: „Wir werden mindestens das ganze Jahr 2017 brauchen, um die komplette Fusion abzuwickeln, egal, wie gut das vorbereitet ist.“ Er versicherte, dass die Betriebshöfe in Werder, Stahnsdorf, Bad Belzig, Beelitz, Potsdam und Brandenburg bleiben, da sie unerlässlich wären. Man dürfe nicht vergessen, dass das zu versorgende Gebiet größer als das Saarland oder auch Luxemburg sei.

Drei Busse sind ab sofort im neuen Design unterwegs, nach und nach werden die übrigen umlackiert, so Hennig: „Von Woche zu Woche werden es mehr auf den Straßen sein – und wir hoffen, dass es allen gut gefällt.“

Von Konstanze Kobel-Höller

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