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Zwei Leichen am Beetzsee

Fichtenwaldes Sicherheitspartner laden zur Lesung Zwei Leichen am Beetzsee

Fichtenwaldes Mitstreiter der Sicherheitspartnerschaft betreten neue Wege, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie laden zum 5. Oktober erstmals zu einer Lesung ein und holen sich für diese Konstellation den idealen Mann nach Fichtenwalde – Jean Wiersch. Er ist Krimiautor und Polizist.

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Jean Wiersch kommt nach Fichtenwalde.

Quelle: Promo

Fichtenwalde. Die Fichtenwalder Sicherheitspartner beschreiten neue Wege, um sich bekannt zu machen. Jetzt laden sie auch zu Lesungen ein – zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zum ersten Leseabend wird am 5. Oktober, 19 Uhr, Jean Wiersch im Saal des Hans-Grade-Hauses erwartet – ein Krimi-Autor, der die Praxis kennt.

Wiersch ist Kriminalbeamter in Brandenburg, entdeckte nebenher sein Faible fürs Schreiben und hat mittlerweile fünf Romane vorgelegt. Seine Krimis haben eine Menge Lokalkolorit – sie spielen in der Havelregion. Während die ersten vier Romane in der Gegenwart angesiedelt sind, geht der Autor mit dem Buch „Havelbande“, aus dem er in Fichtenwalde lesen wird, ins Jahr 1994 zurück: Am Ufer des Beetzsees wird die Leiche eines alten Bauern gefunden, kurze Zeit später auch dessen Ehefrau, die erstochen wurde. Es gibt auch ein Geständnis eines mutmaßlichen Täters, der sich über das „Wie“ und „Warum“ der Morde aber ausschweigt. Kommissar Jo Barrus stößt dann auf eine Spur aus der Vergangenheit...

Reinhard Scheiper mag Krimis mit Lokalkolorit. In einer Potsdamer Buchhandlung stieß er auf die „Havelkrimis“, nahm den ersten Band mit und stellte fest: Der Autor ist ein echter Kriminalbeamter. Der ideale Mann also, um ihn zur Lesung nach Fichtenwalde einzuladen und mit ihm danach übers Buch, über Kriminalität und Sicherheitsfragen zu diskutieren. Spätestens da können die Fichtenwalder Sicherheitspartner richtig mitreden. „Wir sind eine der ältesten Sicherheitspartnerschaften in Brandenburg, wenn nicht die älteste“, sagt Reinhard Scheiper, der die Fichtenwalder Truppe, die sich im Januar 1995 gründete, seit Dezember 2009 leitet. Sie hat 20 Mitglieder, die in zehn Zweier-Teams auf Streife gehen – zu unregelmäßigen Zeiten und Tagen, damit sich niemand darauf einstellen kann. Nach einer Einbruchserie in Fichtenwalde im Juni 2015 hatten die Sicherheitspartner zu einer Einwohnerversammlung mit der Polizei eingeladen und danach neuen Zulauf bekommen. In diesem Jahr sollen die Einbruchzahlen in Fichtenwalde zurückgegangen sein: Von Januar bis Ende August dem Vernehmen nach um 70 Prozent – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Info: Anmeldung per E-Mail an anmeldung.potsdam@fes.de

Von Jens Steglich

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