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Zwei Millionen für den Straßenbau

Michendorfs Prioritätenliste sieht Ausbau der Potsdamer Straße vor Zwei Millionen für den Straßenbau

Das Michendorfer Straßenbauprogramm für 2017 bis 2020 sieht Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro vor. Auf der neuen Prioritätenliste steht etwa die Albert-Schweitzer-Straße in Wilhelmshorst. Den größten „Brocken“ will die Kommune 2020 in Angriff nehmen – den Ausbau der Potsdamer Straße. Zwei Fahrwege mit Konfliktpotenzial tauchen indes nicht mehr im Programm auf.

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Die Potsdamer Straße soll 2020 ausgebaut werden.

Quelle: Archiv/OM

Michendorf. Die Gemeinde Michendorf will in den nächsten Jahren zwei Millionen Euro in den Ausbau von Straßen investieren. Ein entsprechendes Straßenbauprogramm für 2017 bis 2020, das jetzt der Bauausschuss empfohlen hat, sieht die Erneuerung von sechs Fahrwegen vor, darunter ist auch Michendorfs wichtigste Achse – die Potsdamer Straße. Auf der Prioritätenliste steht außerdem der Ausbau der holprigen Dr.-Albert-Schweitzer-Straße in Wilhelmshorst, die zum dortigen Gemeindezentrum und zum Bahnhof führt. Das vom Bauausschuss abgesegnete Bauprogramm muss noch in den Ortsbeiräten beraten werden. Am Ende entscheidet die Gemeindevertretung. Geplant ist, dass sie das Programm am 5. Oktober verabschiedet.

Zwei Fresdorfer Straßen mit Konfliktpotenzial tauchen nun nicht mehr auf der Prioritätenliste auf: Die Fresdorfer Bergstraße und die Kleine Gasse werden bis 2020 nicht ausgebaut. So hat es der Bauausschuss empfohlen und niemand rechnet damit, dass der Rat des Fachgremiums missachtet wird. Anlieger der Fresdorfer Bergstraße und der Kleinen Gasse hatten sich gegen den Ausbau ihrer Straßen gewehrt (MAZ berichtete). Die Anrainer haben vor allem ein Kernproblem: Im ländlich geprägten Fresdorf sind die Grundstücke sehr groß. Die Kosten müssten als wenige Schultern tragen. In der Fresdorfer Bergstraße hätten zum Beispiel nur zehn private Anlieger den Großteil des Ausbaus zu finanzieren.

In der aktuellen Liste des Bauausschusses ist der Ausbau der Albert-Schweitzer-Straße in Wilhelmshorst für 2017 vorgesehen, sagte Bauamtsleiter Christopher Gerhardt. Hubertusstraße und die Lienewitzseeallee in Michendorf und der Amselweg in Wilhelmshorst sollen 2018 in Angriff genommen werden. Für 2019 steht der Langerwischer Weg in Wildenbruch auf der Liste. Den größten „Brocken“ will die Gemeinde 2020 anpacken. In dem Jahr ist der Ausbau der Potsdamer Straße in Michendorf vorgesehen. Der Bauamtschef bezifferte die Investitionskosten des Bauprogramms auf etwa zwei Millionen Euro. „Wir prüfen für jede Straße, ob es für den Ausbau Fördermittel gibt“, sagte Gerhardt.

Noch aus dem alten Bauprogramm stammen die vier Straßen, die im nächsten Jahr runderneuert werden: 2016 ist in Langerwisch der Ausbau von Rubens-, Menzel-, Lenbach- und Feuerbachstraße geplant.

Von Jens Steglich

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