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Alle Jahre wieder – und in diesem Jahr zweimal

17. Böhmischer Weihnachtsmarkt Alle Jahre wieder – und in diesem Jahr zweimal

30 000 Besucher im Jahr: Der Böhmische Weihnachtsmarkt auf dem Weberplatz in Potsdam-Babelsberg ist so beliebt, dass er erstmals an zwei Wochenenden stattfindet. 130 Händler reihen sich noch bis Sonntag am Fuße der Friedrichskirche aneinander. Und sie alle kommen wieder – am dritten Adventswochenende vom 11. bis 13. Dezember.

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Weihnachtsmann „Laschi“ und die böhmische Kristallfee Elena eröffneten den Weihnachtsmarkt.
 

Quelle: C. Köster

Babelsberg.  Alle Jahre wieder wird im Advent der Stollen auf dem Weberplatz in Babelsberg angeschnitten. Doch eines ist anders beim diesjährigen 17. Böhmischen Weihnachtsmarkt, der am Freitagnachmittag seine Pforten öffnete: Glühwein, Mandeln und Weihnachtssterne werden in diesem Jahr nicht nur an einem, sondern an zwei Adventswochenenden verkauft.

130 Händler reihen sich noch bis Sonntag am Fuße der Friedrichskirche aneinander. Und sie alle kommen wieder – am dritten Adventswochenende, vom 11. bis 13. Dezember.

Historischer Weihnachtsmarkt ist Besuchermagnet

„In den letzten Jahren kamen mehr als 30 000 Besucher an einem Wochenende“, erklärt Veranstalter Eberhard Heieck die Premiere. So solle der Besucherstrom „entzerrt“ werden, erhofft sich der Organisator: „Ob’s aufgeht, wissen wir noch nicht.“ Zumal das Parken rund um den Weberplatz derzeit noch schwieriger ist als sonst. Gab es in den Vorjahren noch einen zweiten Zugang zum Böhmischen Weihnachtsmarkt, müssen sich die Besucher jetzt mit dem Haupteingang an der Südspitze des Weberplatzes (über Schornsteinfegergasse) begnügen. Die Bendastraße ist zu, die Baustelle zieht sich bis an den historischen Platz.

Hochwertiges Handwerk wird geschätzt

Nichtsdestotrotz sind die Besucher in diesem Jahr flexibler, was den Pflichtbesuch auf dem Weihnachtsmarkt angeht. Wer Ende November noch nicht in vorweihnachtlicher Stimmung ist, kommt auch in zwei Wochen noch in den Genuss böhmischer Leckereien und mittelalterlicher Handwerkskunst. Blinkende Weihnachtsdekoration und anderen Plastikkrempel kommen auf dem beschaulichen Weberplatz nicht in den Jutesack. Marktchef Heieck achtet bei der Auswahl seiner Händler auf Qualität, wie er sagt: „Die Besucher schätzen hochwertiges Kunsthandwerk und die Händler wissen, dass sie in Babelsberg gutes Geld verdienen können.“

So kommt es, dass neben selbst gefilzten Pantoffeln und kandierten Äpfeln auch Jens-Olaf Rosenbaum auf Kunden wartet: Er verkauft Edelstahl-Kamine für die Terrasse, Kosten ab 2000 Euro aufwärts. Bei den Babelsbergern kommen die Öfen offenbar mindestens so gut an wie Glühwein und Bratwurst. An die 30 Öfen verkauft der Ofenbauer im Schnitt allein an einem Wochenende.

Alle Infos rund um den Böhmischen Weihnachtsmarkt sowie Öffnungszeiten finden Sie hier.

Von Josefine Sack

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