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Potsdam Letzte von 18 Vario-Bahnen in Dienst gestellt
Lokales Potsdam Letzte von 18 Vario-Bahnen in Dienst gestellt
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15:55 24.11.2014
Seit 2011 gehört die Vario-Bahn zum Stadtbild. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Aktion „Niederflur“ beendet: Das meldet der Verkehrsbetrieb in Potsdam ViP. Mit dem Einsatz der 18. und letzten Straßenbahn der Vario-Baureihe im regulären Liniendienst sind nun alle seit 2011 neu angeschafften Trams in der Landeshauptstadt unterwegs.

Nur an den Wochenenden komplett schwellenlos

„Damit ist die Niederflurbeschaffung abgeschlossen“, sagte der technische Geschäftsführer Oliver Glaser. „Derzeit fahren wir allerdings nur an den Wochenenden einhundertprozentig niederflurig.“ Das bedeutet, dass die Fahrgäste schwellenlos ein- und aussteigen können. Im Berufsverkehr komme es zu Engpässen. Zudem haben die Vario-Bahnen weniger Sitzplätze als die Combinos von Siemens und die Doppelzüge von Tatra. Dafür passen bis zu vier Rollstühle oder Kinderwagen hinein.

Das 2,7 Millionen Euro teure Fahrzeug ist auf den Namen „Croydon“ getauft worden – nach einer Stadt im Süden Londons, wo seit den Olympischen Spielen ebenfalls Niederflurzüge aus dem Stadler-Werk in Berlin-Pankow fahren. Andere Bahnen tragen Namen von Potsdams Partnerstädten. Da es aber nur sieben gibt und der Name der finnischen Schwester Jyväskylä so schwer auszusprechen sei, habe man sich für Crydon entschieden, so Glaser.

Tatra-Bahnen weiter im Einsatz

Um den wachsenden Fahrgastansturm zu bewältigen, werden im Nahverkehr weiterhin auch die alten Tatra-Bahnen eingesetzt, so Glaser weiter. Sechs Züge mit zwölf Wagen müssen dafür ertüchtigt werden. Diese Grundinstandsetzung werde europaweit ausgeschrieben. „Wir müssen weitere neue Straßenbahnen kaufen, aber deren Beschaffung dauert zirka fünf Jahre“, so Glaser. Ein umfangreiches Sanierungsprogramm ist geplant. Für neue Fahrzeuge und den Ausbau der Infrastruktur nebst Trassenverlängerung etwa zum Jungfernsee sind rund 50 Millionen Euro veranschlagt.

Klar ist laut Glaser inzwischen auch, dass die am Jahresanfang von der Schiene genommenen Vario-Trams „keine Sicherheitsprobleme“ hatten. „Nach langen Untersuchungen steht fest: Das Spurspiel zeigte Abweichungen.“ Und um das störende Quietschen in der Kurve zu lindern, werden mehr sogenannte Bogenschmieranlagen installiert. Außerdem mussten für 150 000 Euro die Ticket-Automaten in den Trams nachgerüstet werden, damit sie die neuen Zehn-Euro-Scheine akzeptieren. Sie konnten nur deren altes Rot lesen.

Von Carola Hein

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