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Potsdam 24-Stunden-Kulturmarathon
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19:39 07.07.2016
Die Besucher haben 24 Stunden Zeit in der Schiffbauergasse eine andere Stadt zu erleben. Quelle: Marek Kucera
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Berliner Vorstadt

Sorgen, dass keine Besucher kommen, braucht sich Birgit-Katharine Seemann nicht zu machen. Zur ersten Veranstaltung im Jahr 2010 habe Seemann ihre Familie und Freunde verpflichtet zu kommen – sie befürchtete niemand käme, erzählte die Fachbereichsleiterin Kultur und Museum der Landeshauptstadt am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms der „Stadt für eine Nacht“ (SFEN).

In den letzten Jahren erfreute sich die SFEN eines stetig wachsenden Publikums. Im Jahr 2015 waren es 25 000 Menschen, die den Weg in die Schiffbauergasse fanden. Unter dem Motto „Wie wollen wir leben?“ rechnen die Veranstalter mit einem ähnlichen, sogar größeren Besucheransturm als im Vorjahr.

Ein buntes Programm

Über 100 Programmpunkte erwarten die Besucher. Sven Till, Vorstandsmitglied der „Fabrik“ ist von der Fülle an Veranstaltungen überwältigt und rät allen Interessierten mit einem Augenzwinkern, Urlaub zu nehmen. Im Garten der „Fabrik“ wird sich alles um Musik drehen: Konzerte, Tanzworkshops und offene Proben zum Mitmachen. Theaterstücke wie „Illegale Helfer“ und „Königkinder“ gibt es im Hans-Otto-Theater zu sehen, sagt Intendant Tobias Wellemeyer. Weitere Konzerte, Comedyvorführungen und Impro-Theater treten im Waschhaus auf. Für Partystimmung sorgen die Roller Disco, zur Musik auf Rollschuhen tanzen oder die Silent Disco, wo die Musik von Kopfhörnern direkt ins Ohr geht. Bei der SFEN ist die ganze Schiffbauergasse kre-aktiv.

Präsentieren das Plakat der diesjährigen Stadt für eine Nacht (v.li.): Sven Till, Vorstandsmitglied der „Fabrik“, Birgit-Katharine Seemann, Fachbereichsleiterin Kultur und Museum der Stadt Potsdam und Intendant des Hans-Otto-Theaters, Tobias Wellemeyer. Quelle: Christel Köster

Die Akteure, oder besser Bewohner, wurden vorher von einer Jury ausgelost. Sie setzen sich spielerisch, ernst, aber auch komisch mit der Idee des nachhaltigen Lebens auseinander. Die Besucher können erfahren, ob zwölf Quadratmeter zum komfortablen Leben reichen und wie man unsichtbare Städte sehen kann. Neu ist in diesem Jahr der Food Market „Hüftgold oder Mangold“ in der Schinkelhalle. Denn zum Leben gehört natürlich auch das Essen. Es ist wichtig zu wissen was wir essen, woraus wir unser Essen zubereiten und auch wie wir essen, erklärt Sven Till.

Zur Sicherheit der Gäste

Wegen der steigenden Besucherzahl gibt es zum ersten Mal eine Hausordnung, um den Gästen weiterhin ein friedvolles und schönes Fest zu bieten, sagt Seemann. Glasflaschen beispielsweise werden dann nicht mehr auf dem Gelände erlaubt sein. Das Wetter wird bei dieser Veranstaltung keine Rolle spiele: „Wir ziehen das durch, auch bei strömenden Regen“, sagt Seemann gegenüber der MAZ.

Von Lisa Neumann

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