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2500 Weihnachtssänger im „Karli“

Potsdam-Babelsberg 2500 Weihnachtssänger im „Karli“

Gelungene und stimmungsvolle Premiere im Karl-Liebknecht-Stadion. 2500 Menschen sind am Freitagabend dorthin zum Weihnachtssingen geströmt und verwandelten das Fußballstadion des SV Babelsberg 03 in ein singendes Lichtermeer. Damit ist der Grundstein für eine kommende Traditionsveranstaltung gelegt.

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Im Karl-Liebknecht Stadion in Potsdam haben sich rund 2500 Menschen zum Weihnachtssingen getroffen.

Quelle: Friedrich Bungert

Babelsberg. Dort, wo gewöhnlich Fußballfans ihre Schlachtgesänge anstimmen, haben am Freitagabend mehr als 2500 Besucher ganz andere – besinnliche – Töne angeschlagen: Sie sangen mit Mitarbeitern des Babelsberger Oberlinhauses und Gästen im Karl-Liebknecht-Stadion Weihnachtslieder im tausendfachen Schein von Kerzen. Auch einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt gab es.

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Bei vielen Fußballvereinen gehört es längst zur Tradition – das Weihnachtssingen. Nun macht auch der SV Babelsberg 03 mit und hat am Freitag zum Weihnachtssingen ins Karl-Liebknecht-Stadion eingeladen und eine grandiose Premiere gefeiert. 2500 Menschen kamen und sangen – wir zeigen die schönsten Bilder.

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Auf der Haupttribüne versammelten sich ganz junge Besucher, aber auch viele ältere. Die meisten von ihnen hatten Kerzen mitgebracht, einigen haben sich sogar Lichterketten um den Hals gehängt. Auf der Gegengerade erleuchteten 1000 Kerzen das Stadion.

Klassische Weihnachtslieder wurden gesungen

Ein 30-köpfiger Chor trat um 18 Uhr auf den Rasen des Stadions und animierte die Besucher des 1. Weihnachtssingens zum Mitmachen. Der Chor fing an mit „Sind die Lichter angezündet“ und „Ihr Kinderlein kommet!“ Angst vor Textunsicherheiten brauchte keiner haben: Es standen klassischen Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“, „O Tannenbaum“ und „Ihr Kinderlein kommet“ auf dem Programm, und für jeden gab es ein Liederbuch.

Union Berlin hat Tradition des Weihnachtssingen begonnen

Abgeschaut haben sich die Nulldreier und Oberliner das Stadion-Weihnachtssingen bei Union Berlin, wo die Tradition schon im Jahre 2003 begründet wurde. 89 „Verrückte“ trafen sich „halblegal“ mit Glühwein und Gebäck auf Höhe der Mittellinie im Stadion An der Alten Försterei zum Weihnachtsliedersingen, berichtet der Club auf seiner Internetseite. Von Jahr zu Jahr wuchs die Schar der Sänger. Weihnachten 2010 erfüllten die Stimmen von über 10000 Menschen das Stadion. Das Weihnachtssingen ist bei den Berlinern inzwischen ein generations- und vereinsübergreifendes Ereignis. Pfarrer Müller trägt die Weihnachtsgeschichte vor, der Chor des Emmy-Noether-Gymnasiums gibt Tonart und Takt vor, und eine kleine Bläsergruppe sorgt für festlich-fröhliche Klänge. Liederbuch und Kerze gibt es gratis.

Auch beim BVB in Dortmund gibt es so ein Weihnachtssingen, beim MSV Duisburg, beim 1. FC Köln, bei Schalke 04 und Alemannia Aachen.

Von Rainer Schüler

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