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262 von 1000 sind geschafft

Pro Potsdam feiert Richtfest für Lückenbau mit 48 barrierefreien Wohnungen 262 von 1000 sind geschafft

1000 neue Wohnungen bis 2019? Pro Potsdam-Chef Horst Müller-Zinsius zögert nicht: "Ja, wir schaffen das!" Am Dienstag zog man das 1000 Teile lange "Wohnbauband" schon mal bis zur Marke 262 aus der großen Trommel; soviel hat das Unternehmen seit Anfang 2011 errichtet.

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Richtfest der „Wohngalerie Teltower Vorstadt“. Den Straßennamen „Friedhofsgasse“ nutzt Pro-Chef Müller-Zinsius lieber nicht.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Teltower Vorstadt. Offenbar hat der Konzernchef militärisch schon gedient oder Lebhaftes davon gehört, denn lachend zog er den Vergleich zu den EKs der Nationalen Volksarmee, die in abgeschnittene Flakpatronenhülsen bunt bemalte Schneider-Maßbänder wickelten, von denen sie als "Entlassungskandidaten" Tag um Tag abschnitten. Eine überdimensionale Rolle hat nun auch die "Pro" sich bauen lassen. Ob sie dereinst aus ihrer Wohnbaupflicht entlassen wird, weiß man nicht, aber Oberbürgermeister Jann Jakobs schnitt das Bandmaß gestern wieder ein Stück ab und heftete das Teil mit den 48 Wohnungen an den Richtkranz, der zu feierlicher Musik himmelwärts gezogen wurde. Im Spätsommer 2014 werden die Wohnungen bezogen, "so barrierefrei, dass sich kein älterer Mensch sorgen muss, nicht in seine Wanne zu kommen", sagte Müller-Zinsius.

Immerhin 26 dieser Wohnungen sind staatlich subventioniert. Müller-Zinsius mahnte den Bund und das Land zur Neubauförderung, damit Nettokaltmieten von 5,50 Euro je Quadratmeter möglich bleiben. Er warnte auch davor, das Bornstedter Feld aus der Förderbarkeit auszuschließen, weil es nicht zentrumsnah genug ist. "Jedes Grundstück dort ist näher dran am Rathaus als die Friedhofsgasse", sagte er: "Wenn das keine Innenstadt ist ...!"

Daten zum Projekt

Sämtliche Wohnungen an der Friedhofsgasse werden barrierefrei über zwei Aufzüge erreichbar sein.

Des Weiteren ist ein Parkdeck in das Gebäude integriert. Die Treppenaufgänge und die Aufzugsanlagen werden an die Tiefgarage angeschlossen.

Es werden 30 Eineinhalb-, zwölf Zwei- und sechs Drei-Raum-Wohnungen geschaffen.

Die Gesamtinvestition wird auf 6,2 Millionen Euro beziffert.

Von Rainer Schüler

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