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3000 Besucher beim Linke-Sommerfest

Potsdam 3000 Besucher beim Linke-Sommerfest

Sie können auch nett miteinander: Linke-Stadtfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg hat dem neuem Sozialbeigeordneten Mike Schubert (SPD) einen fairen Umgang zugesichert. Rund 3000 Besucher kamen am Sonnabend zum Linke-Sommerfest in den Lustgarten.

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Neu-Sozialbeigeordneter Mike Schubert (l.) und Linke-Stadtfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg beim Linke-Sommerfest.

Quelle: Friedrich Bungert

Innenstadt. Der Planet brannte – vielleicht ein Grund, warum der Polittalk beim Sommerfest der Linken am Sonnabend im Lustgarten nicht auch noch hitzig ausfiel. Jedenfalls gingen Linke-Stadtfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg und SPD-Pendant Mike Schubert ungewohnt nett miteinander um. Während sie sich in der Stadtverordnetenversammlung gern mal anzickten, herrschte auf dem Podium Eintracht. Schubert, im Juli zum neuen Sozialbeigeordneten gewählt, hängt seinen SPD-Fraktionsvorsitz an den Nagel und tritt am Donnerstag den Verwaltungsjob an. Dafür erbat er sich 100 Tage Schonfrist. Scharfenberg sicherte dem 43-Jährigen einen fairen Umgang zu: „Es braucht eine Anlaufzeit für diese verantwortungsvolle Funktion.“ Im Sozialressort finden die Linken ohnehin ihren „natürlichen Verbündeten“, wenn es um soziales Wohnen oder Kita-Plätze geht. Für Schubert spielen Fraktionsgrenzen in der fachlichen Arbeit eine untergeordnete Rolle“.

Nett weiter ging es auch bei der Frage zur Zukunft der Potsdamer Mitte. Den Erhalt des Fachhochschulbaus am Alten Markt bezeichnete Scharfenberg als „schwieriges Thema“. Der Linke schlug vor, den am Bildungsforum gelegenen „Würfel“ zu belassen und mit einer „öffentlichen Funktion, als Archiv für die Bibliothek oder fürs Museum“ zu versehen. Das Erdgeschoss könne man für Veranstaltungen nutzen. Am 14. September erklärt sich Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zur rechtlichen Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zur Mitte. 17 000 Potsdamer hatten für den Erhalt des Hotels Mercure, Staudenhof-Wohnblocks und des FH-Gebäudes unterschrieben. Der befürchtete Ausverkauf dürfe nicht eintreten, so Schubert. Und das „Mercure“ sei kein Gebäude, das „heute und morgen weg muss“.

Ein zugkräftiger Parteipromi wie in den vergangenen Jahren, als Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow oder Bundeschefin Katja Kipping für Stimmung sorgte, fehlte diesmal beim Sommerfest. Laut Linke-Kreischef Sascha Krämer, der emsig Tombola-Lose verkaufte, kamen dennoch rund 3000 Besucher. Am Abend senkte sich der Altersdurchschnitt merklich, als die Bands Diskoballs und Rantanplan dem Publikum einheizten.

Von Ricarda Nowak

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