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320 000 Euro für die Barrierefreiheit

Bauarbeiten am Potsdamer Rathaus 320 000 Euro für die Barrierefreiheit

Das Potsdamer Stadthaus wird derzeit saniert. Ein wichtiger Baustein war die Herstellung der Barrierefreiheit, damit auch gehandicapte Bürger das Rathaus problemlos erreichen und betreten können. Jetzt steht das Angebot, für das die Stadt viel Geld in die Hand genommen hat.

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Stephanie Seidel, Bernd Putz, Jann Jakobs, Bernd Richter und Achim Lange (v.l.) vor der neuen Aufzuganlage.

Quelle: Stadt Potsdam

Potsdam. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hat gemeinsam mit dem Werkleiter des Kommunalen Immobilien Service, Bernd Richter, und Stephanie Seidel und Bernd Putz vom Beirat für Menschen mit Behinderungen die neuen, rollstuhlgerechten Aufzüge im Potsdamer Rathaus offiziell in Betrieb genommen.

„Jetzt können auch mobilitätseingeschränkte Potsdamer wie alle anderen problemlos von der Haltestelle am Rathaus bis zu den Aufzügen gelangen. Wichtig war uns aber auch, dass wir durch den Einbau der Aufzüge keine Büroflächen verlieren. Ein Anbau am Rathaus war aus Gründen des Denkmalschutzes keine Option“, sagte Jacobs.

Ein barrierefreier Eingang wurde geschaffen

Grundsätzlich war die Barrierefreiheit mit den beiden alten Aufzügen im hinteren Teil des Rathauses bereits gesichert. Doch die Verwaltungsbereiche im Haus sind jetzt durch den mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen abgestimmten neuen mobilitätsgerechten Zugang und den beiden Aufzügen für alle Bürger leichter zu erreichen. Neben dem Bau der Aufzuganlage wurden dafür rechts von der Haupteingangstreppe ein barrierefreier Eingang und ein Durchgang zu den beiden Aufzügen ausgebaut. Damit ist nun eine rollstuhlgerechte Erschließung im Innenhof bis zum Eingang hinter dem Vestibül gesichert. Geplant sind auch noch zwei neue Behindertenparkplätze.

„Barrierefreiheit wird bei der umfassenden Sanierung des Rathauses groß geschrieben. Durch die zwei zusätzlichen Aufzüge wird sich die Situation für gehbehinderte Menschen sichtlich verbessern“, so KIS-Werkleiter Bernd Richter.

Die Planung begann im Jahr 2014

Die Planung für den rollstuhlgerechten Zugang und die Aufzuganlage begannen Ende 2013, im Jahr 2014 erfolgten der Bauantrag und die Ausschreibung. Gebaut wurde seit Februar dieses Jahres, die Arbeiten an den Außenanlagen mit Leitsystem wurden Ende November beendet, die Aufzüge waren bereits im Oktober fertiggestellt. Die Kosten lagen bei 130 000 Euro für die Aufzuganlage und 140 000 Euro für die Außenanlagen einschließlich der Behindertenparkplätze. Zusätzlich kamen für Roh- und Ausbauarbeiten noch einmal etwa 50 000 Euro hinzu.

Von MAZ online

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