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35 Kilo Wolle gespendet

Handarbeit für den guten Zweck 35 Kilo Wolle gespendet

Stricken, häkeln und nähen für einen guten Zweck. Das haben viele Potsdamer gemacht und bis jetzt an die 35 Kilo Wolle gespendet und schon fast 50 Einzelteile für Kinder aus sozial schwachen Familien gefertigt.

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Hanka Pflug spinnt Alpaka-Rohwolle am Freitag und Sonnabend von 12 bis 16 Uhr im Garnatelier in der Potsdamer Benkertstraße 11.

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Nicht nur Sport und Singen verbinden. Auch Handarbeit ist offenbar ein Magnet für Menschen, die gern in der Gemeinschaft aktiv sind — noch dazu für einen guten Zweck. So ist das erste Handarbeits-Benefiz, das die Inhaberinnen Katja Wascher und Audrey Schneider vom „Garnatelier“ in der Benkertstraße 11 organisiert haben, gelungen: Bis zum 14. Juni wurden rund 35 Kilo Wolle — das entspricht etwa 700 Knäulen á 50 Gramm — und gut 200 Nadeln sowie diverse Bücher gespendet. Zum gemeinschaftlichen Stricken, Häkeln und Nähen sind dann am Sonntag etwa 45 Frauen und Männer jeden Alters in den Kutschstall gekommen. Das sagte Audrey Schneider der MAZ.

Insgesamt sind bis jetzt fast 50 selbst gefertigte Einzelstücke für Kinder abgegeben worden, darunter Socken, Mützen, Pullis, Babydecken. Noch bis zum 1. September können weitere gestrickte, gehäkelte oder genähte Baby- und Kindersachen abgegeben werden. Im September werden sie dann an den Ausgabestellen der Potsdamer Tafel an sozial schwachen Familien weitergereicht. Auch dabei helfen die Garnatelier-Frauen, weil der Tafel-Truppe die Manpower dafür fehlt. Solcherlei Handarbeitsaktionen für den guten Zweck werden seit zehn Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert. In Potsdam hat sie am 14. Juni zum ersten Mal stattgefunden.

„Wir sind allen Spendern und Unterstützern dankbar für die Hilfe“, sagt Schneider. Neben Privatpersonen und den Organisatorinnen waren auch die Läden „Der Rote Faden“, „Texstile“, „Nähgern“, Tulliver (regional, handgefärbte Wolle, mit Farbpigmenten gefärbt) und Alpakas der Nieplitzhof mit Rohwolle von Alpakas beteiligt. Entstanden sind zudem zwei Patchworkdecken — einmal genäht, einmal gehäkelt/gestrickt. Auch für diese können noch Einzelquadrate abgegeben werden.

Alle Teilnehmer wünschten sich laut Schneider künftig einen öffentlichen Handarbeitstreff in der Innenstadt, allerdings nicht als Seniorentreffpunkt, sondern offen für alle Altersgruppen.

Von Claudia Krause

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