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50 Mitarbeiter fürs Museum Barberini

Erster öffentlicher Auftritt des neuen Leiters Peter Joch 50 Mitarbeiter fürs Museum Barberini

50 Mitarbeiter werden im Palast Barberini eine Beschäftigung finden. Das gab der Leiter Peter Joch bei seinem ersten öffentlichen Auftritt jetzt bekannt. Im Palast Barberini soll unter anderem die Kunstsammlung von Hasso Plattner ausgestellt werden.  

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Das Museum Barberini zieht voraussichtlich 2016 in den gleichnamigen Palast am Alten Markt.

Quelle: MAZ-Archiv

Innenstadt. Der neue Museumsdirektor des Palastes Barberini, Peter Joch, präsentierte sich und seine Ideen für die Kunsthalle erstmals öffentlich bei der Sitzung des "Stadtforums Potsdam" am Donnerstagabend im Bildungsforum. Nachdem der Gründungsdirektor sein Konzept mit lokalen und globalen Bezügen präsentierte, hießen ihn Potsdamer und Gesandte aus benachbarten Museen herzlich und begeistert in der Stadt willkommen.

Peter Joch will sich breitflächig mit den Ortsansässigen vernetzen: "Das Museum Barberini soll ein Potsdamer Haus sein, wie ein öffentliches Museum, das nicht abgekoppelt ist von Institutionen und der Stadt. Wir wollen gern mitmischen." Inhaltlich präsentierte Joch drei Module, die er im Haus aufbauen will. Erstens: einen Parcours durch die Stilgeschichte. Dazu gehört auch die zur Eröffnung 2016 geplante Schau mit Werken des Impressionismus, darunter Pierre-Auguste Renoir, Claude Monet und Max Liebermann. Mit der Ausstellung will Joch zeigen, "wie der Impressionismus mittels Licht eine universale Sprache entwickelt hat".

Joch sagte: "Das Museum soll kein Ort der Dekadenz sein". Er wolle "nicht nur Highlight-Besucher gewinnen", so Joch. Im Blick habe er alle Potsdamer und beispielsweise auch das gut vorgebildete Berliner Publikum. Gewinnen lasse dieses sich durch "Konzepte, die es vorher noch nicht gab".

Damit stehe die kuratorische Arbeit "nicht als unverkennbare Handschrift im Vordergrund, sondern "weltoffenes, internationales Flair". Dieses spiegele die Denkart des Stifters, des Potsdamer Mäzens Hasso Plattner. Plattners DDR-Kunstsammlung soll in das Museum als Dauerausstellung ziehen. Die Werke ordnet Peter Joch einem zweiten großen Modul des Museums zu: den zeitenübergreifenden Themenausstellungen, die auch Besucher "außerhalb des Kunstkreises" ansprechen sollen. Zum Beispiel mit dem Thema Historie in der zeitgenössischen Kunst ‒ im Palast Barberini "an einem ganz verrückten Ort, der die Geschichte versucht zu rekonstruieren". Modul drei widmet sich prominenten Sammlungen, etwa von Herrscherhäusern.

Zwei Kunsthistoriker unterstützen Joch demnächst bei der Planung, später sollen 50 Mitarbeiter im Haus beschäftigt sein.

Von Michaela Grimm

» Mit der Webcam von MAZonline den Bau des Palastes Baberini immer im Blick

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Erste Vorbereitungen für den Bau sind angelaufen.

Auf der Baustelle an der Alten Fahrt tut sich was. Baucontainer sind jetzt aufgestellt worden und nach Angaben von Abris Lelbach wird die Baugrube für den Wiederaufbau des Palastes Barberini in den kommenden Monaten ausgehoben. "Das Projekt ist terminlich im Plan", sagte der Investor am Sonntag zur MAZ. Grundsteinlegung ist im Frühjahr 2014.

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