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570.000 Euro für Sturmschäden in Potsdam

Tief „Xavier“ belastet die Stadtkasse 570.000 Euro für Sturmschäden in Potsdam

Teure Schäden hat „Xavier“ in Potsdam verursacht. Laut Stadtverwaltung schlägt das Sturmtief mit mehr als einer halben Million Euro zu Buche. Aus der Stadtkasse müssen nicht nur die Aufräumarbeiten bezahlt werden, sondern auch die Reparaturen von Parkbänken, Spielgeräten, Verkehrsanlagen. Die Kosten für Nachpflanzungen sind dabei noch gar nicht einkalkuliert.

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Quelle: dpa

Potsdam. Sturmtief „Xavier“ hat vor einem Monate in der Landeshauptstadt große Schäden angerichtet. Diese belaufen sich insgesamt auf rund 570 000 Euro, wie die Stadtverwaltung jetzt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Stadtverordneten Marcel Piest (SPD) mitteilt.

Vor allem Grünanlagen wurde Anfang Oktober von dem Sturm in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer vorläufigen Schadensbilanz des städtischen Bereichs Gründflächen wurden insgesamt rund 600 Schadensfälle gemeldet. Dazu kommen 448 Bäume, die komplett gefällt werden mussten. Schadenssumme allein für diesen Bereich: rund 300 000 Euro. Kosten für Nachpflanzungen sind dabei noch gar nicht einkalkuliert.

Auch die städtische Infrastruktur – dazu zählen zum Beispiel Parkbänke, Spielgeräte und Ballfangzäune – litt unter „Xavier“. Um kaputte Geräte zu reparieren oder auszutauschen, müssen rund 60 000 Euro aufgewandt werden. Auch Verkehrsanlagen, Ampeln zum Beispiel, wurden beschädigt. In diesem Bereich werden Schäden in Höhe von 200 000 Euro erwartet, dazu kommen Kosten für Kontroll- und Sicherungsarbeiten in Höhe von 10 000 Euro. Die Zahlen sind eine vorläufige Schätzung; ausgegangen wird von 40 Schadstellen, die jeweils mit 5000 Euro zu Buche schlagen.

Bei der Beseitigung von Sturmschäden gehe es zuerst darum, akute Gefahren wie schrägstehende und umsturzgefährdete Bäume sowie angebrochene Kronen und hängende Äste zu beseitigen. Danach seien Wege beräumt worden. „Zuletzt werden die optischen Beeinträchtigungen durch kleinere Äste und Zweige sowie Schäden an Sträuchern in Angriff genommen“, schreibt die Stadt. Bis Ende November sollen die Aufräumarbeiten abgeschlossen sein.

Von MAZonline

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