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60 000 Besucher feiern bei Erlebnisnacht

Partyzone in der Potsdamer Innenstadt 60 000 Besucher feiern bei Erlebnisnacht

Kunst, Kultur, Konsum und Kommerz: Was für ein Erlebnis, die Nacht! Rund 60 000 Besucher haben am Sonnabend bei der Potsdamer Erlebnisnacht gefeiert. Zum ersten Mal wurde der Bassinplatz bespielt – dort hielten unter anderem 15 Foodtrucks.

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Friedliche Erlebnisnacht 2016.

Quelle: Friedrich Bungert

Innenstadt. Was für ein Erlebnis, diese Erlebnisnacht! Rund 60 000 Gäste schwappten am Sonnabend durch die mit kulturellen und kommerziellen Angeboten prall gefüllte Barockcity. Nach den Gewalttaren von Nizza, München, Würzburg lag ein kleiner Angstschatten über der zwölften Potsdamer Erlebnisnacht. Alles blieb friedlich – die Polizeibeamten mussten keinerlei Anzeigen aufnehmen. „Wir sind überglücklich und erleichtert, dass alles gut und friedlich über die Bühne gegangen ist“, sagte Veranstalterin Gitty Oeckel von der Agentur P3 Projekt.

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Am Samstag, 30. Juli 2016, fand die 12. Erlebnisnacht in der Potsdamer Innenstadt statt. Rund 50 000 Menschen feierten ausgelassen.

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Eine „sehr enge Verbindung zum Deutschen Wetterdienst“ konstatierte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), der in Freizeitkarohemd und Jeans die Megasause eröffnete. Während auf dem Luisenplatz Potsdamer Spitzenköche wie in den Vorjahren ihr Publikum mit einer Kochshow begeisterten, bespielten die Veranstalter erstmals den Bassinplatz und ließen 15 Foodtrucks mit liebevoll angerichteten, kreativen Speisen abseits der üblichen Bratwurst-im-Brötchen auffahren. Etliche der Trucks waren weit vor Mitternacht leergefuttert. Das Team des „Old Papa“ hatte sogar seine für Sonntag gedachten Waren – in Form von kubanischen Gerichten – komplett an die hungrigen Gäste der Erlebnisnacht gebracht.

Bevor abends unter anderem mit „Gehrock“ gerockt wurde, gehörte der Bassinplatz den Familien. Die Massivhausfirma Heinz von Heiden, erstmals Sponsor der Erlebnisnacht, hatte zu munteren Mitmachaktionen eingeladen. Man konnte versuchen, Bälle in einen Betonmischer zu schießen oder Holzstücke möglichst genau auf Gewicht zu sägen. Der Plan, Kindern mehr zu bieten, sei aufgegangen, freute sich Gitty Oeckel. Ob Straßentheater oder Krimi-Lesung in der Jägerstraße, Modenschau bei Boutiquenbesitzerin Karin Genrich, die anhand schöner Kleider auf 30 Jahre Geschäftsleben zurückblickte, ob Flamenco oder fette HipHop-Beats in der Dortustraße – die Innenstadt hatte für nahezu jeden Geschmack etwas zu bieten. Zufriedene Gesichter auch bei vielen Einzelhändlern, die bis Mitternacht Kund((inn)en begrüßten.

Von Ricarda Nowak

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