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Potsdam 70.000 Airbnb-Übernachtungen in Potsdam
Lokales Potsdam 70.000 Airbnb-Übernachtungen in Potsdam
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15:58 18.04.2016
Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam

Im vergangenen Jahr sind in Potsdam rund 70.000 Übernachtungen über Anbieter wie Airbnb gebucht worden. Diese Zahlen hat jetzt der Berliner Immobilienentwickler GBI veröffentlicht. 2014 sind in Potsdam mehr als 1.035.000 reguläre Übernachtungen, etwa in Hotels, gebucht worden, was einen Übernachtungsrekord bedeutete. 2015 sind in der Landeshauptstadt mehr als 1,1 Übernachtungen gebucht worden. Die Airbnb-Übernachtungen müssten aber hinzu gezählt werden, da sie in die Stadt-Statistik nicht einfließen.

Das ist Airbnb

Airbnb ist ein Internetanbieter über den Ferienwohnungen oder Zimmer in Privatunterkünften gemietet werden können.

Es gibt noch weitere Anbieter wie etwa Wimdu oder 9flats. Airbnb ist aber der mit Abstand größte Anbieter in diesem Bereich. Die Zimmerpreise auf dem Portal liegen meist deutlich unter den durchschnittlichen Hotelpreisen vor Ort.

Besonders in großen Städten ist Airbnb immer beliebter. Und genau dort steht das Konzept auch stark in der Kritik. Hauptvorwurf: Airbnb entzieht Ferienwohnungen dem regulären Wohnungsmarkt.

Bundesweit sind im vergangenen Jahr laut der GBI-Studie 14,5 Millionen Übernachtungen über Airbnb und ähnliche Anbieter gebucht worden.

Die Zahlen zeigen, dass auch in Potsdam die Anzahl der Privatunterkünfte bei der Urlaubsbuchung eine wichtige Rolle spielt. Die mehr als 69.000 Übernachtungen wurden in 183 Unterkünften gebucht. Wie groß der Mark der Privatunterkünfte inzwischen aber ist, zeigt ein Blick auf die bundesweiten Zahlen. So sind 2015 insgesamt 14,5 Millionen Übernachtungen bei den Onlineanbietern gebucht worden.

In drei Städten werden zwei Drittel aller Privatunterkünfte gebucht

Allein auf die Bundeshauptstadt Berlin entfielen 6,1 Millionen, gefolgt von Hamburg (2,0 Millionen) und München (1,9 Millionen), heißt es in der am Sonntag veröffentlichten Untersuchung der GBI. Die drei Städte stünden demnach für gut zwei Drittel des deutschen Marktes für Privatunterkünfte.

Untersucht wurden nach Angaben von GBI alle 179 deutsche Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Grundlage der Berechnung war eine Stichprobe, bei der im Januar bei den drei Portalen Airbnb, Wimdu und 9Flats für eine Woche im November die angebotenen Unterkünfte abgefragt wurden. Für die angenommene Bettenauslastung wurde die Werte der örtlichen Hotels und Pensionen herangezogen. Zudem ging die Studie davon aus, dass die Privatunterkünfte von maximal zwei Reisenden genutzt werden.

Airbnb in vielen Städten umstritten

Die Buchungen in Privatwohnungen werden von der amtlichen Tourismus-Statistik nicht erfasst. Demnach wurden im vergangenen Jahr bundesweit 436,4 Millionen Übernachtungen von Reisenden aus dem In- und Ausland gezählt, ein Plus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein im Berlin waren es 30,25 Millionen. Dort dürfen ab 1. Mai keine normalen Wohnungen mehr als Ferienwohnungen vermietet werden. Das Portal Wimdu hat gegen das entsprechende Landesgesetz Klage erhoben.

Von MAZonline

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