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Mehr als nur Nachbarn

750 Jahre Groß Glienicke Mehr als nur Nachbarn

Mit einem Sommerfest feierte Groß Glienicke am Samstag die urkundliche Ersterwähnung vor 750 Jahren. Zu Lande an der Bade und zu Wasser auf dem Groß Glienicker See gab es Jubiläumsgeschenke für die Vereine und Einwohner des Potsdamer Ortsteil, der eine ganz besondere Verbindung nach Berlin-Spandau hat.

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Das symbolische Treffen zwischen Spandau, Groß Glienicke und Potsdam auf dem See war der Höhepunkt der Jubiläumsfeier.

Quelle: Friedrich Bungert

Groß Glienicke. „Bis 1989 waren mitten auf dem See die Welten getrennt. Jetzt sind Spandau und Potsdam wieder direkte Nachbarn zu Wasser und zu Lande“, hieß es in der Einladung zur 750-Jahr-Feier in Groß Glienicke. Wie ernst die Nachbarschaft genommen wird, ließ sich nur erahnen. Auf einem zehn PS starken Floss reichten sich Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), Ortsvorsteher Winfried Sträter (Groß Glienicker Forum) und Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) nicht nur symbolisch die Hände. Auf der einstigen innerdeutschen Grenze wurden auch ein Freundschaftsvertrag unterschrieben und Einladungen zu gemeinsamen Treffen der beiden Verwaltungen und politischen Gremien ausgesprochen.

Auf dem Festland erhielten anschließend auch die Bewohner des Potsdamer Ortsteiles ein Geschenk. „Der Groß Glienicker See war lange in Landesbesitz“, sagte Jakobs, „das schönste Geburtstagsgeschenk, das wir den Einwohnern machen können, ist ihnen den See zurück zu geben.“ Der See befindet sich derzeit im Eigentumsübergang zur Landeshauptstadt. Jakobs kündigte außerdem weitere Investitionen in die Infrastruktur des Ortes an.

Alle Vereine des Ortes erhielten als Geschenk zum Jubiläum neue Flaggen

Alle Vereine des Ortes erhielten als Geschenk zum Jubiläum neue Flaggen.

Quelle: Friedrich Bungert

Ortsvorsteher Sträter hatte außerdem ein Geschenk für die Engagierten seines Dorfes dabei. Auf der Festbühne wurde stellvertretend für alle Vereine im Ort von der Freiwilligen Feuerwehr über die Gewerbegemeinschaft bis hin zu Grundschule und Kitas an den Carnevalsclub Rot-Weiß die neue Vereinsflagge übergeben. Anlässlich des Jubiläums waren die neuen Fahnen zum Jahresanfang präsentiert worden.

Nach den Feierlichkeiten sollen sie gänzlich im Besitz der Vereine bleiben. „Denn ohne sie würde bei uns nichts gehen“, sagte Sträter. Er lobte auch den Kontakt zum Spandauer Nachbar Kladow, der am Samstag ebenfalls Jubiläum feierte. „Wir sind definitiv mehr als nur Nachbarn“, sagte er, „und glücklich, dass der Kontakt nie abgerissen ist.“

Von Victoria Barnack

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