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Potsdam Abenteuer Kindheit
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20:00 03.04.2013
POTSDAM

Pferde zogen gefällte Bäume aus dem Wald, beim Fußballspielen ging die Ziege verloren, die der Knabe hüten sollte, und nach der Jagd durfte er den erlegten Marder nach Hause tragen. Solche Geschichten, illustriert mit historischen Fotos, werden seit gestern in der Ausstellung „Kinder, Kinder! Aufwachsen in Brandenburg“ erzählt, die gestern in den Bahnhofspassagen eröffnet wurde.

Die Mini-Schau ist ein Vorgeschmack auf die Maxi-Präsentation „Kindheitsbilder. Fotografie in Brandenburg seit 1848“ ab 27. Juli im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG). Dafür hat der Germanist Peter Walther mehr als 100 000 Fotos gesichtet, etwa 250 sollen im HBPG gezeigt werden. Noch immer werden Walther historische Aufnahmen angeboten. „Wir haben in unseren Alben gekramt“, sagt Rolf-Werner Rygoll. Er steuerte schon ein Bild vom Vater bei, der 1932 als Knabe vor der Potsdamer Eisenhartschule abgelichtet ist. Der Enkel hat noch andere tolle Motive gefunden. Auf einem düst seine Großmutter im Motorrad-Beiwagen durch die Berliner Straße. „Das muss so um 1908 gewesen sein“, sagt er. „Man sieht den Stand der Technik, die Mode, einfach alles.“

Herrlich ist auch die Story vom blauen Hula-Hoop-Reifen, den Carmen H. 1960 mit ihrer Oma in Westberlin kaufte. Filmreif, wie das Duo das heiß ersehnte Spielgerät in der S-Bahn durch die Grenzkontrolle schleuste! So viel sei verraten: Es glückte – mit einem Trick und einer Träne.

Frank G. sucht auf einem Gruppenbild von der Kinderverschickung ins Vogtland nach Potsdamern, die 1960 diese fröhlichen Ferien miterlebten. Zeitgenössische Kinderbilder steuerte der Berliner Fotograf Jürgen Hohmuth bei, sie bilden einen interessanten Gegensatz zu den historischen Aufnahmen. (Von Carola Hein)

18. bis 20. April 2013, Bahnhofspassagen Potsdam, Aktionsprogramm für Kinder und Familien, 9.30 bis 20 Uhr, Eintritt frei

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