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Potsdam Abfahrt Ferch bleibt bis Oktober dicht
Lokales Potsdam Abfahrt Ferch bleibt bis Oktober dicht
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16:40 11.08.2017
Der achtstreifige Ausbau der A 10 zwischen den Dreiecken Potsdam und Nuthetal geht ab Montag in die nächste Bauphase. Quelle: Julian Stähle
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Mittelmark

Der Bauablauf an der Anschlussstelle Ferch der A 10 hat sich geändert. Wie die bundeseigene Planungsgesellschaft Deges am Freitag mitteilte, werden die Auf- und Abfahrt in Richtung Dreieck Potsdam nicht wie ursprünglich geplant zwischen Mitte August und Mitte September provisorisch wieder freigegeben. Die Anschlussstelle bleibt durchgängig bis voraussichtlich Anfang Oktober dicht und wird dafür etwa einen Monat früher fertig.

Ausbau der Autobahn mit Kreisverkehr

Die Anschlussstelle Ferch in Richtung Potsdam ist seit 31. Juli gesperrt. Grund dafür ist, dass sie im Zuge des achtstreifigen Ausbaus der Autobahn mit einem Kreisverkehr neu gestaltet wird. Um die Kreisstraße 6907 nach Neuseddin sicher und unterbrechungsfrei an den Kreisverkehr anzubinden, sei es nötig gewesen, den Bauablauf umzuplanen, schreibt die Deges. Die Sperrung kann über die Anschlussstellen Michendorf und Glindow umfahren werden.

Nächste Bauphase startet

In der kommenden Woche startet zudem die nächste Bauphase, bei der der Verkehr zwischen Dreieck Nuthetal und der Raststätte Michendorf in Richtung Dreieck Potsdam komplett auf die südliche Fahrbahn verlegt wird. Die Phase wird voraussichtlich bis Ende September dauern.

Weniger Fahrspuren wegen Markierungsarbeiten

Speziell zwischen der Abfahrt Michendorf und dem Dreieck Nuthetal kann es ab Montag in Fahrtrichtung Nuthetal eng werden. Denn bis Donnerstag, 17. August, kündigt die Deges in diesem Bereich Markierungsarbeiten an, weshalb zwischen 20 und 5 Uhr teilweise nur zwei von drei Spuren zur Verfügung stehen. In der Nacht zum Donnerstag werden zeitweise sogar zwei Spuren gesperrt, weil der Verkehr in Richtung Dreieck Nuthetal umgelegt wird. Da diese Arbeiten wetterabhängig sind, könnten sie sich auch auf die Folgenacht verschieben, so die Deges.

Die Planungsgesellschaft empfiehlt im Staufall auf der Autobahn zu bleiben, um die B 2 und die B 246 nicht zu verstopfen.

Von Luise Fröhlich

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