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Potsdam AfD fragt nach Theaterfinanzen in Potsdam
Lokales Potsdam AfD fragt nach Theaterfinanzen in Potsdam
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13:57 20.07.2016
Szenenbild aus „Illegale Helfer“ mit Andrea Thelemann (r.) Quelle: HOT/HL Böhme
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Potsdam

Die AfD-Fraktion in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung setzt in ihrer Kritik an der Inszenierung „Illegale Helfer“ im Hans-Otto-Theater nach, die am 9. Juni in deutscher Erstaufführung Premiere hatte.

In einer kleinen Anfrage verlangt der Fraktionsvorsitzende Dennis Hohloch mit Verweis auf das Stück Auskunft zur „finanziellen Förderung des Theaters der Stadt Potsdam im Detail“, außerdem fragt er: „Wie hoch ist die Summe der monatlichen oder jährlichen Förderung?“

Mit Kritik an der dokumentarischen Inszenierung „Illegale Helfer“, in der die Autorin Maxi Oberlexner Beweggründe und seelische Nöte von illegalen Flüchtlingshelfern in Deutschland, der Schweiz und Österreich erkundet, hatte die AfD-Fraktion schon vor der Premiere im Juni für Schlagzeilen gesorgt.

Die AfD-Fraktion erklärte am 11. Mai in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Hans-Otto-Theater feiert Gesetzesbrecher“, sie lehne „die Aufführung von Theaterstücken, in denen Gesetzesbrüche honoriert und für gut befunden werden, kategorisch ab. Das Hans-Otto-Theater täte gut daran, sein Programm noch einmal zu überdenken“. Auch humanitäre Hilfe müsse sich an Recht und Gesetz halten.

HOT-Intendant Tobias Wellemeyer wies die Kritik seinerzeit zurück. Theater sei im Gegenteil „geradezu verpflichtet, diese dramatische und moralische Debatte zu führen“. Kulturdezernentin Iris Jana Magdowski (CDU) bestärkte Wellemeyer: „Der Intendant des Hans-Otto-Theaters hat nach seinem Intendantenvertrag die volle künstlerische Freiheit über das, was an der Bühne gespielt wird“, erklärte sie damals.

Info Nächste Aufführungstermine am 24. September und am 26. Oktober, jeweils 19.30 Uhr, in der Reithalle in Potsdam, Schiffbauergasse.

Von Volker Oelschläger

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