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Potsdam Akrobatische Weihnachtszeit
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18:16 12.12.2017
Gut vorbereitet: Manuel Späth und Daniel Kennedy (r.) in der Kleiderkammer ihres Weihnachtszirkus'. Quelle: Annika Jensen
Potsdam

Mit Stahlketten über die Köpfe des staunenden Publikums schwingen. Als Pinguine verkleidet auf Rollschuhen durch die Manege brausen. Die vier Künstler des Potsdamer Weihnachtszirkus haben ein Programm voll unkonventioneller Ideen. Sie bieten es das zweite Mal in Folge den Potsdamern dar. Doch in diesem Jahr ist es ein komplett neues Programm. Am Freitag, 15. Dezember hat ihr Musik-Theater-Zirkus Premiere.

Mit zwei verliebten Tauben in der Manege

„Es gibt auch zwei Tauben, unsere beiden einzigen Tiere in der Show“, sagt Daniel Kennedy. Er hat den Zirkus 2015 gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Manuel Späth gegründet. Er selbst ist als Luftakrobat und Taubenbändiger zu sehen. „Sie sind ganz verliebt. Wirklich. Tauben finden sich und bleiben ein Leben lang zusammen.“ Die Tiere vollführen keine artfremden Kunststücke auf unnatürliche Weise. Er ist als Indianerhäuptling verkleidet und lässt sie im Zelt umherfliegen. „Man fragt sich bei dem Auftritt schon, wer eigentlich wen vorführt: Ich die Tauben oder die Tauben mich“, sagt Kennedy und grinst.

Neben dem Taubenauftritt gibt es viele verschiedene Arten Akrobatik, Tanz, Gesang und Clownerie. Kennedy und Späth und ihre zwei Kolleginnen Sarah Stiefel und Nauka Zartnack sind überzeugt: ihre Kunst ist etwas anderes. „Wir wollen etwas anders bieten, als das verstaubte Image es vermuten lässt, wenn man das Wort Zirkus hört“, sagt Kennedy. Das wollen sie besonders mit ihrer Leidenschaft zur Profession erreichen.

Sie alle sind nicht in die Zirkuswelt hineingeboren. Sie haben ihre Fähigkeiten außerhalb des Zirkuszeltes erlernt. Auf staatlichen Schulen, an Universitäten. Daniel Kennedy ist zudem promovierter Wirtschaftswissenschaftler. Manuel Späth ist gelernter Hotelfachmann. „Dadurch, dass wir uns alle die Zirkuskunst ausgesucht haben, steckt sehr viel Leidenschaft und Hang zur Perfektion und Liebe zum Detail in unserer Show“, sagt Kennedy.

Unterstützung von wahren Legenden

Das ganze Jahr arbeiten er und Späth an dem Programm. Irgendwann kommen sie mit den beiden Frauen zusammen und dann geht es ans Einüben. Alle vier gehen im Rest des Jahres zusätzlich anderen Engagements nach. Späth und Kennedy etwa können mit ihrer Fangstuhlakrobatik für Varietés gebucht werden. Sarah Stiefel war mit ihrer Kettenakrobatik weltweit auf Tour.

Schon im letzten Jahr war ihr Weihnachtszirkus ein großer Erfolg. Sogar echte Zirkuslegenden hatten bei ihnen vorbeigeschaut. Die Carbenis, die legendäre Artistenfamilie zu DDR-Zeiten, waren so begeistert, dass sie ihre kostbaren Requisiten an die Nachwuchskünstler weitergaben.

Ab Freitag gibt es täglich Vorstellungen. Von Montags bis Freitags um 16 Uhr, Samstags, Sonntags und an den Feiertagen (außer am 24.12.) um 14 und 17 Uhr, am 31. und 23.12. gibt es statt 16 um 14 Uhr Vorstellungen. Tickets gibt es ab 13 Euro in der MAZ-Ticketeria oder ab 15 Euro an der Abendkasse.

Von Annika Jensen

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