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Alkoholsünder wirft Autoschlüssel weg

Polizeibericht für Potsdam vom 19. August Alkoholsünder wirft Autoschlüssel weg

Das wird teuer: Ein Autofahrer sorgte jetzt bei einer Polizeikontrolle dafür, dass er richtig Ärger bekommt. Nicht nur seine Promille und sein Fluchtversuch werden geahndet, er handelte sich in seiner Wut auch noch Abschleppkosten ein.

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Quelle: dpa

Zentrum Ost. Nach kurzer Verfolgungsjagd stoppte die Polizei am späten Donnerstagabend einen Autofahrer in der Wiesenstraße des Zentrum Ost. Der Mann aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin hatte sich einer Kontrolle entziehen wollen. Der Grund war schnell klar: Bei einem Schnelltest pustete sich der 32-jährige Neuruppiner auf einen Wert von 1,59 Promille. Somit endete die Weiterfahrt endgültig, eine Blutprobe wurde fällig. Anders als gewöhnlich musste das Auto ohne den Fahrer weiter bewegt werden. Der Alkoholfahrer hatte nämlich wutentbrannt seine Autoschlüssel ins Nirwana geschleudert.Trotz intensiver Suche blieb der Schlüssel verschwunden. Da die Polizei aber auch das Eigentum sündiger Bürger schützen muss, ließ sie den PKW abschleppen. „Eine andere Sicherung war nicht möglich, so dass der Delinquent auch diese Kosten übernehmen muss“, teilte die Polizeiinspektion mit.

Betäubungsmittel als Zufallsfund

Polizeibeamte wurden am Donnerstagabend in der Innenstadt durch eine Passantin über einen mutmaßlichen Einbruch in der Charlottenstraße informiert. Die Frau hatte Verdacht geschöpft, weil eine Wohnungstür offenstand. Bei der Überprüfung wurde allerdings festgestellt, dass der Wohnungseigentümer offensichtlich nur vergessen hatte, die Tür beim Verlassen der Wohnung richtig zu verschließen. Bei den Überprüfung der Räume machten die Polizisten einen Zufallsfund: Betäubungsmittel in geringer Menge. Als die Beamten gerade das Wohnhaus verlassen wollten, kam der verdutzte Mieter zurück. Die Polizisten erläuterten dem 38-Jährigen, dass ein Strafverfahren eingeleitet sei.

Zigarettendiebe auf der Flucht gestellt

Eine Angestellte des Zeitungskioskes am Luisenplatz meldete Donnerstagmittag einen Zigarettendiebstahl. Drei Männer hätten mehrere Schachteln aus ihrem Kiosk gestohlen. Die Diebe wurden an einer nahen Bushaltestelle von der Polizei aufgegriffen. Ein 33-jähriger afghanischer Staatsbürger konnte als Haupttäter ermittelt werden. Die entwendeten Zigaretten konnten der Kioskfrau zurückgegeben werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Navis aus deutschen Premiumautos gestohlen

Einbrüche in vier Fahrzeuge deutscher Premiumhersteller meldeten deren Besitzer am Freitag aus Groß Glienicke. Im Heinz-Sielmann-Ring und im Georg-Sigismund-von-Oppen-Weg waren offenbar gezielt aus drei BMW und einem Mercedes die festverbauten Commandsysteme – Navigations- und Multimediageräte – ausgebaut worden. In einem Fall demontierten die Diebe auch noch die Airbags und ließen sie mitgehen. Noch am Tatort übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen und sicherte Spuren. Hinweise auf Verdächtige liegen gegenwärtig nicht vor. Es entstand ein Schaden von mehreren 10 000 Euro.

Rollstuhlfahrerin in Babelsberg bestohlen

Eine Rollstuhlfahrerin ist am Freitagvormittag von zwei Personen bestohlen worden. Die Frau war an der Postfiliale in der Karl-Liebknecht-Straße, als sie von einem Pärchen angesprochen wurde. Den Angaben nach habe es sich vermutlich um Ausländer gehandelt, teilte die Polizei mit. Das Duo verwickelte sein Opfer in ein Gespräch zu Handyverträgen und hielt ihm ständig einen Zettel vors Gesicht, so dass die Frau nicht auf ihre Wertsachen achten konnte. Als sich das Pärchen nach einigen Minuten wieder in Richtung Rudolf-Breitscheid-Straße entfernte, stellte die Rolli-Fahrerin fest, dass ihre Geldbörse fehlte. Die Tatverdächtigen konnten nicht gefasst werden. Beide sind 35 bis 40 Jahre alt, der Mann ist 160 Zentimeter groß und hat dunkle, nach hinten gegelte Haare. Die Frau trug einen grauen Mantel und hatte ihre langen dunklen Haare zum Zopf gebunden.

Von MAZ-online

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