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Als Tom Hanks in Potsdam vor Kälte zitterte...

Filmpremiere & Pressekonferenz „Bridge of Spies“ Als Tom Hanks in Potsdam vor Kälte zitterte...

Bei der Europapremiere des von Studio Babelsberg koproduzierten Agentenfilms „Bridge of Spies“ in Berlin schwärmten Regisseur Steven Spielberg und Filmstar Tom Hanks vom Dreh an der Glienicker Brücke. Es gab nur einen Haken: „Es war schrecklich kalt“, sagte Hanks mit Schaudern. In den 60er-Jahre-Kostümen hätten alle „erbärmlich gefroren“.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Steven Spielberg (l.) und Tom Hanks bei den Dreharbeiten zum Film.
 

Quelle: Bundesregierung

Potsdam.  Ein charmanter Witzbold, dieser Tom Hanks: „Es war sooo kalt – also das passende Wetter für einen Film über den Kaltem Krieg“, antwortete der (für eine neue Rolle erblondete) Hollywoodstar nach seinen Eindrücken zum Dreh „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ an der Glienicker Brücke vor gut einem Jahr. Am Freitagabend feiert Steven Spielbergs überragender Thriller über den ersten Ost-West-Agentenaustausch im Berliner Zoo Palast Europapremiere. Zuvor traten Spielberg, Hanks sowie die Co-Stars Amy Ryan und Sebastian Koch im Berliner Nobel-Hotel Adlon vor mehr als 100 internationalen und nationalen Journalisten.

Ungewohnt

Ungewohnt: Tom Hanks ist jetzt blond.

Quelle: AFP

Das Schaudern des Superstars ging sogar noch weiter. Mit Charme erzählt er weiter davon, wie erbärmlich er gefroren hätte in seinem dünnen 60er-Jahre-Klamotten, während die Filmcrew schön warm angezogen gewesen sei.

Beim Dreh auf der Glienicker Brücke habe Hanks einen „very special thrill“ verspürt, irre aufregend war es also. Nicht nur für ihn in der Rolle des titelgebenden Unterhändler James Donovan, der als Versicherungsanwalt sich plötzlich zwischen den Fronten des Kalten Kriegs Anfang der 1960er wiederfindet. Insgesamt 7000 Kilo Kunstschnee und jede Menge Deko-Eis waren für den Film vor Ort eingesetzt worden.

Steven Spielberg bei der Europapremiere seines neuen Films

Steven Spielberg bei der Europapremiere seines neuen Films.

Quelle: AFP

Aufregend waren die Dreharbeiten auch für Christoph Fisser, Vorstand des Koproduzenten Studio Babelsberg. „Steven Spielberg ist der große Filmemacher der Gegenwart. Es war unglaublich, zu erleben, wie er diese Geschichte umsetzt. Das hat großen Spaß gemacht. ,Bridge of Spies’ ist phantastisch geworden. Ich bin überzeugt, dass dieser Film noch Preise gewinnen wird“, schwärmte Fisser.

Studio Babelsberg hat „Weltklasse-Niveau“

Es habe „Weltklasse-Niveau“, was Studio Babelsberg im „künstlerischen, handwerklichen und logistischen Bereich“ bei „Bridge of Spies“ geleistet hat, lobte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). Das Studio war unter anderem für Drehortsuche, Kulissenbau, Budgetierung und Förderadministration verantwortlich. Diese Produktion unterstreiche erneut, dass die dem Medienboard Berlin-Brandenburg zur Verfügung gestellten Filmfördermittel „sehr gut angelegtes Geld“ seien. „Ein besseres Standortmarketing als durch solche international beachteten Filme ist kaum vorstellbar.“

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Der Agentenfilm „Bridge of Spies“ von Steven Spielberg hat am Freitagabend Europapremiere im Berliner Zoopalast gefeiert. Der Koproduzent des Films: Studio Babelsberg in Potsdam. Die Dreharbeiten fanden unter anderem auch auf der Glienicker Brücke statt. Wir haben die schönsten Bilder von der Filmpremiere.

Zur Bildergalerie

Vor diesem Hintergrund begrüßte Gerber den Vorstoß von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die Mittel für die kulturelle Filmförderung 2016 um 15 Millionen Euro zu erhöhen: „Ein wichtiges Signal für die Branche.“ Trotzdem aus dem Deutschen Filmförderfonds jetzt schon Mittel von 2016 abgerufen wurden, werden 2016 volle 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Studio-Vorstand Fisser freute sich: „Tolle Nachrichten für den Standort. Wir gucken jetzt erheblich optimistischer in die Zukunft, können neue internationale Projekte akquirieren.“ Brandenburg und Berlin wollen in den nächsten beiden Jahren ebenfalls die Filmfördermittel des Medienboards aufstocken.

Das ist die Handlung des Films

Bridge of Spies - Der Unterhändler“ basiert auf einer wahren Geschichte. Der von den Sowjets abgeschossene und gefangen genommene US-Pilot Francis Gary Powers (gespielt von Austin Stowell) wurde nach schwierigen Verhandlungen im Jahr 1962 auf der Glienicker Brücke gegen den Sowjet-Agenten Rudolf Abel (Mark Rylance) ausgetauscht. Unterhändler der USA war damals der Anwalt James B. Donovan, den nun Hanks spielt.

In zwei Wochen (26.11.) startet „Bridge of Spies - Der Unterhändler“ in den Kinos.

Von Ricarda Nowak

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