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Potsdam Amtswechsel in St. Peter und Paul
Lokales Potsdam Amtswechsel in St. Peter und Paul
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21:17 03.10.2017
Propst Klaus-Günter Müller.
Innenstadt

Staffelstabübergabe in der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul: Propst Klaus-Günter Müller wird Ende Juni die Gemeinde verlassen. Müllers Nachfolger Arnd Franke wird am 1. Juli sein Amt antreten. Franke wurde 1973 in Stralsund geboren. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 2000 war er Kaplan an St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf, Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Berlin und danach Pfarrer auf der Insel Rügen. Seit 2012 ist er freigestellt, um seine Dissertation zu schreiben.

Müller selbst hat die Gemeinde im letzten Newsletter von St. Peter und Paul zum Erntedankfest über seinen Weggang informiert. „In einem persönlichen Schreiben vom 21. September 2017 bittet mich nunmehr der Herr Erzbischof Dr. Heiner Koch, meinen Verzicht auf die Pfarrei St. Peter und Paul zum 30. Juni 2018 auszusprechen“, erklärt Müller. Diese Bitte werde er erfüllen, weil keine monatelange Vakanz drohe. Gleichzeitig kündigt der langjährige Seelsorger den konkreten Termin für den Abschied an: „Am Sonntag, den 24. Juni 2018, Hochfest der Geburt Johannes des Täufers, plane ich, mit der Zehn-Uhr-Messe mein 40. Priesterjubiläum noch mit Ihnen in Potsdam zu feiern und mich in Dankbarkeit für fast 19 Jahre, die mir hier geschenkt wurden, zu verabschieden.“

Müllers Abschied soll nach MAZ-Informationen auch mit der geplanten Fusion von St. Peter und Paul mit der Babelsberger Antoniusgemeinde und der Michendorfer Gemeinde zusammenhängen. Der Propst sei kein Befürworter der Zusammenlegung, heißt es. Bereits seit 2003 ist die Gemeinde Maria Meeresstern in Werder/Havel – dazu gehören Geltow, Glindow und Phöben – mit Peter und Paul fusioniert. 2004 kamen Bergholz/Rehbrücke und Caputh dazu. Die Innenstadtgemeinde St. Peter und Paul heute rund 7250 Mitglieder. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst das Gebiet westlich der Havel und südlich der Nuthe sowie in nördlicher Richtung bis nach Fahrland, Marquardt und Töplitz. Insgesamt sind rund fünf Prozent der Potsdamer katholisch.

Von Ildiko Röd

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