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Potsdam An der Nudeltheke steigen die Preise
Lokales Potsdam An der Nudeltheke steigen die Preise
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11:32 26.10.2013
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Griebnitzsee

Franziska Rogge (23), Silvana Zarling (25) und Christine Nagler (21) schmecken ihre Nudeln heute so wie immer. Genau das ist das Problem. Die drei Studentinnen essen zwei Mal pro Woche in der Mensa am Griebnitzsee ‒ häufig Nudeln.
"Früher war das ein fairer Preis: ein Teller für 1, 40 Euro", sagt Christine Nagler. Seit dem 14. Oktober kostet der Teller nun zwei Euro. Versprochen wurde den Studenten dafür bessere Qualität und mehr Auswahl an der Nudeltheke. Angekommen ist davon nichts. "Schmeckt wie immer", sagen die Mädchen.
Die Juso-Hochschulgruppe beschwert sich über die Preiserhöhung und fordert das Studentenwerk auf, diese zurückzunehmen. Studentenwerks-Sprecherin Gudrun Wewetzer kann die Aufregung nicht nachvollziehen. An der Nudeltheke habe sich das Angebot erweitert, die "Preisanpassung ist nötig, um nicht in die roten Zahlen zu kommen", sagte sie auf Nachfrage.
Im Februar hatte das Werk die Erhöhung der Semesterbeiträge um zehn Euro mit teureren Einkaufspreisen der Lebensmittel begründet ‒ mit den gestiegenen Semesterbeiträgen sollte die "weitere Preissteigerung bei der Essensausgabe vermieden werden", so hieß es im Frühjahr. Und bereits zum vergangenen Sommersemester wurde das Mensa-Essen teurer: Vorher kosteten die Nudeln und das Essen 1 noch 1,20 Euro. Im Sommer dann schon 1,40 Euro. Der jetzige Preisanstieg der Nudeln um 60 Cent ‒ eine Steigerung von über 40 Prozent ‒ findet die Mehrzahl der Studenten "unverschämt". Etwa Maria Dietel: "Wenn es dafür tatsächlich mehr Auswahl gäbe, zum Beispiel Pesto oder anderen Käse, aber ich sehe keinen Unterschied."

stee/grm

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