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Potsdam Angriff auf Einwanderin trübt Ministerbesuch
Lokales Potsdam Angriff auf Einwanderin trübt Ministerbesuch
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00:45 23.08.2014
Sozialminister Günter Baaske (SPD) redet mit Asylbewerbern am Staudenhof. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

16 Bewohner aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Kamerun sind schon eingezogen, am Ende sollen es 50 werden. Sie wohnen künftig an einer zentralen Stelle der Stadt: in den Plattenbauten am Staudenhof, direkt hinter der Nikolaikirche. Am Mittwoch begrüßten Sozialminister Günter Baaske (SPD) und Potsdams Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger (parteilos) die ersten Flüchtlinge. Zu dem Übergriff auf die russische Asylbewerberin im Schlaatz sagte Müller-Preinesberger am Rande des Besuchs: "Es ist ein bedauernswerter Vorfall. Egal, ob auf eine deutsche oder russische Frau, es ist nicht zu begründen, eine hilflose Person derart anzugreifen."

Die Flüchtlinge am Staudenhof hatten davon noch nichts gehört. In dem Wohnkomplex teilt sich Alhamada Adham seit Juni mit seiner Mutter eine Ein-Zimmer-Wohnung. In ihrer Heimat Syrien wurden sie verfolgt. Nach dem Aufenthalt in der Erstaufnahme-Einrichtung in Eisenhüttenstadt konnten sie im Juni hierher umziehen. Jetzt wollen sie Deutsch lernen. "Das ist sehr schwierig", übersetzt eine Dolmetscherin den Mann. Die Anwohner am Staudenhof, die nun neue Nachbarn bekommen haben, freuen sich über das internationale Flair im Haus. "Ich bin Christ. Wie soll ich mich da von so jemandem gestört fühlen?", sagt Klaus-Peter Falk. Seit zehn Jahren wohnt er schon hier, jetzt grüßt er auch mal Afrikaner im Flur.

Von Lisa Rogge

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