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Potsdam Anschlüsse nach Norden werden in Bussen angezeigt
Lokales Potsdam Anschlüsse nach Norden werden in Bussen angezeigt
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15:40 27.02.2019
Der reibungslose Umstieg am Campus Jungfernsee. Laut Verkehrsbetrieb beträgt die Wartezeit zwischen ein und vier Minuten. Quelle: Stefan Gloede
Nedlitz

Die Potsdamer Verkehrsbetriebe (Vip) bewegen sich nach der heftigen Kritik an der Pendlersituation am Campus Jungfernsee. Vip-Geschäftsführer Oliver Glaser hat am Dienstagabend im Bauausschuss angekündigt, dass künftig eindeutig angezeigt werde, welche Bahnen direkte Anschlüsse an die Buslinie 638 Richtung Groß Glienicke und Spandau haben.

„Wir haben nicht die digitale Technik, die das per Knopfdruck kann. Auch der Hersteller unseres Leitstellensystems konnte uns nicht helfen. Wir werden die Anschlüsse aber händisch in das System einpflegen“, versprach Glaser. Eine Arbeitskraft sei dafür zwei Wochen beschäftigt, betonte er.

Oliver Glaser aus dem Vorstand der Verkehrsbetriebe Quelle: Friedrich Bungert

Ständig umspringende Anzeigen können nicht vermieden werden

Auch wolle der Vip aus verschiedenen Gründen nicht alle nördlichen Buslinien einpflegen. Unter anderem erzeugt die zusätzliche Anzeige an den haltestellen und innerhalb der Straßenbahnen sogenannte „Springlichter“ auf den Laufbändern. Sie wechselten permanent zwischen der Liniennummer und dem Anschluss-Hinweis. Außerdem würden weitere Linien einen „Riesenaufwand“ bedeuten.

Das vergrößerte Wartehäuschen kommt nun ebenfalls. „Wir wollten den Windschutz bereits zum Winter errichten und sind da selber unzufrieden“, sagte Glaser. Jetzt seien die Scheiben geliefert worden. „Sie werden spätestens Anfang nächster Woche von uns montiert“, versprach Glaser.

Umstieg in den Bus dauert zu Hauptzeiten nur ein bis vier Minuten

Nicht gelten ließ er die Kritik an langen Umsteigezeiten. Tatsächlich betragen die Wartezeiten in den Hauptverkehrszeiten Richtung Norden nur zwischen einer und vier Minuten, die zu 98 Prozent auch eingehalten würden. Wer mit dem Bus am Campus ankommt, muss zwischen drei und sechs Minuten auf die Tram warten. „Wir haben für die Busse, die auf der Bundesstraße 2 nach Potsdam fahren, einen größeren Puffer eingebaut“, begründete Glaser. Zusätzliche, bis zum Hauptbahnhof durchfahrende Busse, wie sie von den Groß Glienickern gefordert werden, schloss er aus.

Das Toilettenhäuschen wird noch dauern – hier ist die Stadt verantwortlich

In der Frage des Toilettenhäuschens an der Endhaltestelle, verwies Glaser auf die Stadt. „Wir sind für die Beförderung und nicht für die Entsorgung zuständig“, sagte er. In der Verwaltung ist man bei der Mitte 2018 beschlossenen Forderung nach dem Örtchen nicht sehr weit gekommen. „Wir prüfen derzeit wie der Vertrag zu öffentlichen Toiletten um einen Standort erweitert werden kann“, sagte Norman Niehoff aus dem Verkehrsbereich. Er will Ende April das Prüfergebnis mitteilen.

Von Peter Degener

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