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Anwohner wünschen sich Kiezbad und Spielplatz

Stadtteilwerkstatt Bornstedt Anwohner wünschen sich Kiezbad und Spielplatz

Eigentlich sind die Bewohner von Bornstedt und des Bornstedter Felds ganz zufrieden. So der Tenor der ersten Stadtteilwerkstatt am Wochenende. Doch einige Wünsche gibt es doch, um das Leben in den Stadtteilen attraktiver zu machen.

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Spielplätze gibt es im Potsdamer Norden, aber keinen großen, der zum Verweilen einlädt, finden einige Anwohner.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Bornstedt. Zum neuen Freizeitbad „blu“ in der City ist man bei der derzeitigen Verkehrssituation vom Potsdamer Norden aus eine Weile unterwegs. Was, wenn man nach Feierabend nur um die Ecke müsste, um ein paar Bahnen zu ziehen? Ein Kiezbad für den Norden ist einer der Anwohnerwünsche, die am Samstag bei der ersten Stadtteil-Werkstatt Bornstedt geäußert wurden.

Weiteres Anliegen vor allem junger Mütter: Ein großer Spielplatz, der auch Platz zum Verweilen bietet. Zwar gebe es Tobeflächen im Stadtteil, diese seien aber sehr beengt. Auch Angebote für Teenanger über den seit Längerem diskutierten Jugendclub hinaus müssten geschaffen werden: Einen ordentlichen Bolzplatz etwa sucht man bislang vergebens im Kiez. Insgesamt waren rund 150 Teilnehmer der Einladung des Vereins Stadtrandelfen, der Stadtteilinitiative Bornstedt, der Interessenvertretung Bornstedter Feld, der Pro Potsdam und der Fachhochschule gefolgt. Unterstützt wurde der Austausch vom Kinder- und Jugendbüro, vom Verein Mitmachen und von der bei der Landeshauptstadt angesiedelten Werkstatt für Beteiligung. „Es kamen viele Bewohner, die erst maximal zwei Jahre in Bornstedt leben“, sagt Katrin Binschus-Wiedemann von den Stadtrandelfen. Sie und die anderen Veranstalter seien sehr zufrieden mit der Resonanz. „Insgesamt fühlen sich die Anwohner recht wohl“, so ihre Beobachtung. Tenor der Werkstatt: In Bornstedt gibt es mehr Angebote als wahrgenommen werden. Es fehle eine übergreifende Plattform, um diese bekannter zu machen. Eine Art Quartiersmanagement, ein Stadtteilladen und eine Stadtteilzeitung, wie sie zum Beispiel in Potsdam-West erscheint, könnten das Viertel beleben. Die Stadtteilinitiative Bornstedt trifft sich bereits einmal im Monat zum Stammtisch. Daran könne man anknüpfen und den Austausch verstärken, lautete ein Vorschlag

Von Marion Kaufmann

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