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Potsdam Apothekerin bleibt dem Schlaatz treu
Lokales Potsdam Apothekerin bleibt dem Schlaatz treu
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19:48 10.07.2018
1992 hat Barbara Thies die Apotheke Am Schlaatz eröffnet – sie fühlt sich wohl im Kiez. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Schlaatz

Gute Nachrichten aus dem Wohngebiet am Schlaatz: Nachdem ein MAZ-Bericht Spekulationen über die Zukunft der zum Teil leerstehenden Ladenzeile am Rande des Marktes ausgelöst hatte, meldet sich Apothekerin Barbara Thies zu Wort. „Ich bin hier und ich bleibe hier – ich habe nicht vor, meine Zelte abzubrechen“, sagt die 59-Jährige. „Und auch wenn ich in einigen Jahren in den Ruhestand gehe, wird die Apotheke weiterbestehen.“ Eine Möglichkeit sei, dass ihr Sohn – er ist Inhaber zweier Apotheken in der Innenstadt – die Apotheke Am Schlaatz als Filiale weiterführt. Eine andere, dass einer seiner einstigen Berliner Kommilitonen das Geschäft übernimmt: „Der Apothekenmarkt in der Hauptstadt ist voll und das Interesse an Potsdam sehr groß“, sagt Barbara Thies.

Drei Arztpraxen um die Ecke

Wie auch immer die Lösung aussieht: „Eine Apotheke gehört in den Schlaatz – und eine Apotheke funktioniert hier auch sehr gut“, sagt Barbara Thies. Das Wohngebiet am Schlaatz zähle immerhin fast 9500 Einwohner – selbst das Kirchsteigfeld mit rund 5000 Einwohnern habe eine Apotheke. Zudem seien keine 100 Meter vom Markt entfernt drei Arztpraxen zu finden – quasi um die Ecke werden Rezepte ausgestellt. „Außerdem lösen auch viele Menschen, die anderswo zum Arzt gehen, aber hier wohnen, ihre Rezepte hier ein“, so Barbara Thies. „Es geht ja auch darum, dass man sich wohl und gut beraten fühlt. Wir sind eine Kiezapotheke – die Menschen kennen und vertrauen uns. Das zeichnet uns aus.“

1992 hat Barbara Thies ihre Apotheke eröffnet – „die erste, die nach der Wende in Potsdam neu entstanden ist“. Bis heute seien sie und ihr Team gern am Schlaatz. „Wir fühlen uns hier sehr wohl. Es ist schön hier und es tut sich vieles.“ Sicher, ein paar mehr Geschäfte in der Nachbarschaft – zum Beispiel eine Wäscherei, ein Schuster, ein Gemüseladen – würden dem Viertel guttun. „Ich weiß, dass es Mut braucht, um sich selbstständig zu machen“, sagt Barbara Thies: „Aber es lohnt sich.“

Von Nadine Fabian

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