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Attacke auf Konto des Tierschutzvereins

Alarm bei Potsdams Tierschützern Attacke auf Konto des Tierschutzvereins

Als ob der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung es nicht schon schwer genug hätte, wird er jetzt auch noch von Kriminellen heimgesucht. Unbekannte wollten das Girokonto abräumen, doch der Betrug flog auf. Tierschützer im sächsischen Leisnig hatten weniger Glück – dort flossen mehr als 12 000 Euro für ein angebliches Projekt in Spanien ab.

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TSV-Chef Niklas Wanke (l.) mit jungen Helfern.

Quelle: Christel Köster

Potsdam/Rehbrücke. Unbekannte wollten offenbar das Konto des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung hacken. Nach Angaben von Sprecher Günter Hein teilte die Bank am Mittwoch mit, dass jemand im Auftrag des Vereins vom Girokonto Geld überweisen wollte. In dem maschinellen Schreiben der Bank an die Tierschützer heißt es: „Ihren beigefügten Auftrag konnten wir leider nicht ausführen, da ihre Unterschrift fehlt bzw. von der bei uns hinterlegten abweicht.“ Handschriftlich wurde ergänzt: „Keine Buchung ausgeführt, da Verdacht auf Betrug!“ Laut Hein wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Die auf einem anderen Konto des Tierschutzvereins verwahrten Spendengelder seien nicht gefährdet gewesen.

Der Potsdamer ist nicht der einzige Tierschutzverein, der von Kriminellen als potenzielles Opfer ausgespäht wurde. Die Sächsische Zeitung berichtete in dieser Woche von einem Tierschutzverein, der weniger Glück als der Potsdamer hatte. Vom Konto des Vereins Tiernothilfe Leisnig und Umgebung wurden demnach mit einem per Computer ausgestellten Überweisungsbeleg und gefälschter Unterschrift 12 232 Euro an ein angebliches Tierhilfeprojekt in Spanien überwiesen.

Potsdam Tierschützern machen neuerdings auch Kleinkriminelle zu schaffen. „In jüngster Zeit“ sind laut Hein in Geschäften gleich zweimal Sammelbüchsen des Vereins von Langfingern entwendet worden.

Von Volker Oelschläger

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