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Potsdam Auch Albert Einstein war ein Flüchtling
Lokales Potsdam Auch Albert Einstein war ein Flüchtling
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10:53 15.04.2016
Albert Einstein in seinem Sommerhaus in Caputh. Quelle: Archiv/AdK
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Potsdam/Caputh

Im Geiste des Universalisten und Flüchtlings Albert Einstein lädt das Potsdamer Einstein-Forum zu einem Symposium ein, das die aktuelle Fluchtwelle aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht und gleichzeitig geflüchtete Menschen willkommen heißt. Das Symposium findet nicht nur in Potsdam statt, sondern auch in Albert Einsteins ehemaligem Sommerhaus in Caputh. Das Haus ist das letzte verbliebene bauliche Zeugnis Albert Einsteins in Deutschland und gleichzeitig der Ort, von dem aus er kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland für immer den Rücken kehrte. Einstein war nicht nur selbst ein politischer Flüchtling, er engagierte sich in seiner Zeit in den USA auch sehr stark für viele politisch Verfolgte.

Ende der 1930-er Jahre wurde das Holzhaus in Caputh gebaut. Hier verlebte Einstein einige unbeschwerte Sommer, bis er in die USA emigrieren musste. Das Haus steht noch heute und ist der letzte verblieben Wohnort Einsteins in Europa, der nicht durch Kriegseinwirkung zerstört wurde. Quelle: dpa

Auf dem Symposium werden historische, journalistische, literarische, rechtliche und praktische Perspektiven auf die Situation der Flüchtlinge vorgestellt. Gleichzeitig ist es ein Fest des Willkommens, offen für alle.

„Einstein war Flüchtling“ am Dienstag, dem 19. April, von 12 bis 21 Uhr im Einstein Forum, Am Neuen Markt 7, sowie ab 17 Uhr im Einsteinhaus, Am Waldrand 15-17, in Caputh. Teilnehmer: Jenny Erpenbeck, Berlin; Peter Knösel, Potsdam; Marina Naprushkina, Berlin; Jannis Panagiotidis, Osnabrück; Aktham Suliman, Berlin.

Ausstellungseröffnung im Rahmen des Symposiums: Arbeiten von Assem Rahimah, Hamburg: „Von Homs nach Hamburg“, Musik: Jubal, Berlin, Catering: Über den Tellerrand kochen e.V.

Einsteinturm an der Albert-Einstein-Straße in Potsdam. Quelle: Euroluftbild

Das Programm:

12 Uhr: Susan Neiman, Begrüßung

12.15 Uhr: Aktham Suliman, Der vielschichtige Krieg – ein Krieg, viele Wahrheiten?

13 Uhr: Jannis Panagiotidis, Wir schafften das – schon früher

13.45 Uhr Assem Rahimah, Eröffnung der Ausstellung: Von Homs nach Hamburg

14.30 Uhr: Peter Knösel, Asylrecht und Integration

15.15 Uhr: Marina Naprushkina, Neue Heimat? Wie die Flüchtlinge uns zu besseren Nachbarn machen

16 Uhr: Bustransfer zum Einsteinhaus, Am Waldrand 15/17, Caputh

Ab 17 Uhr geht die Veranstaltung weiter im Einsteinhaus mit:

17 Uhr: Jenny Erpenbeck, Gehen, ging, gegangen

19 Uhr: Jubal, Konzert der syrischen Gruppe

Mit dem Symposium „Einstein war Flüchtling“ eröffnet das Potsdamer Einstein-Forum das Sommerprogramm, das online nun auf einer überarbeiteten Homepage zu sehen ist: www.einsteinforum.de

Von Jürgen Stich

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