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Auf Tauchgang im Filmpark Babelsberg

Potsdam Auf Tauchgang im Filmpark Babelsberg

Mit „Dock 8“ hat der Filmpark Babelsberg eine umgebaute Attraktion bekommen – eine Licht- und Soundshow sorgt für unheimliche Atmosphäre in der U-Boot-Kulisse. Das Set aus dem Thriller „Hostile Waters“ ist mit neuem Leben gefüllt worden.

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Die U-Boot-Kulisse im Filmpark Babelsberg hat eine neue Licht- und Soundshow bekommen.

Quelle: julian stähle

Babelsberg. In einem gläsernen Sarg liegt ein menschliches Skelett, Schreie hallen durchs Dunkel, das von blitzdingsenden Lichtern und Nebelschwaden durchbrochen wird – ganz klar, in diesem U-Boot spukt’s! Welche mysteriösen Dinge vor sich gehen, versucht ein Team von verrückten Wissenschaftlern auf den Grund zu gehen. Willkommen in „Dock 8“ – der neuen Attraktion im Filmpark Babelsberg.

Seit zwanzig Jahren steht die originale U-Boot-Kulisse aus dem unter anderem in den hiesigen Filmstudios gedrehten Thriller „Hostile Waters – Fahrwasser des Todes“ (in den Hauptrollen: Martin Sheen, Max von Sydow und Rutger Hauer) im Filmpark. Ein Guide führte durch die Kulisse, erzählte ein bisschen was zu den Dreharbeiten – fertig. Zeit, das U-Boot-Set inhaltlich mit neuem Leben zu füllen und „auf die Sehgewohnheiten von Jugendlichen“ auszurichten, sagte Olaf Mordelt, der die Licht- und Soundshow konzipierte.

Mordelt ist Inhaber der in Berlin ansässigen Firma One World Studio und entwickelt für Kunden rund um den Globus Freizeitparkanlagen und Show-Attraktionen. Der elektronische Schießstand in der Westernstraße im Filmpark stammt ebenfalls von ihm. Momentan dauert die U-Boot-Show acht Minuten, soll aber auf „sechs bis sieben Minuten“ komprimiert werden, sagte Mordelt. Die nächsten Wochen gelten als Testphase. „Mal sehen, ob und wie wir die Schraube des Horrors weiter aufdrehen“, sagte Filmpark-Betreiber Friedhelm Schatz bei der Präsentation. Vielleicht kriechen ja bald unter den Gitterlaufstegen Aliens entlang oder sausen Tentakeln von der Decke. „Nach oben“ sei Luft, so Schatz. Das Niveau der Filmpark-Shows soll insgesamt steigen. „Wir haben noch sehr viele Ideen“, so Mordelt.

Damit es U-Boot-authentisch klaustrophobisch wird, können bis zu 50 Gäste pro Tauchgang einsteigen. Nicht empfohlen wird die Tour jedoch Kindern, psychisch labilen Besuchern sowie Menschen mit Platzangst, Herzschrittmachern, Epilepsie, Atem- und / oder Kreislaufbeschwerden.

www.filmpark-babelsberg.de

Von Ricarda Nowak

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