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Potsdam Auf dem Campus Von A nach B mit der Uni-App
Lokales Potsdam Auf dem Campus Von A nach B mit der Uni-App
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19:31 12.12.2017
Fenja in der Eingangshalle von Haus 6 auf dem Campus Griebnitzsee. Immer mit dabei: Der Computer. Quelle: Annika Jensen
Potsdam


Fenja war froh, an die Hand genommen zu werden. Eine Woche bevor die Uni richtig losging, gab es eine Einführungswoche. Freilich war sie nicht bis zum letzten Tag mit Veranstaltungen vollgestopft. Nur drei Tage lief sie. „Aber uns wurde eine Menge erklärt“, erinnert sich die 21-Jährige. „Besonders, was das Online-Angebot der Uni angeht. Mir wurde gezeigt, wie ich mich online bei den Kursen anmelde, wie ich meinen Stundenplan im System schreiben kann, die Internet-Dienste der Bibliothek wurden erklärt und die Uni-App für’s Handy haben wir kennengelernt.“

Und die sei echt hilfreich, sagt sie und schaut auf ihr Smartphone. Der Lageplan, der in der App einsehbar ist, zeigt ihr die Wege zu ihren Vorlesungs- und Seminarräumen. Das ist ein großer Fortschritt. „Von außen ist nichts beschildert. Nur in den Gebäuden gibt es Wegweiser. An meinem ersten Tag habe ich extra 30 Minuten mehr eingeplant. Ich hatte vor Haus eins geparkt und musste ins Haus sechs. Aber dank der App ging es dann doch recht schnell.“ Außerdem zeige sie ihr die Mansa-Pläne der Woche, die Bus- und Bahnfahrpläne oder das Angebot des Hochschulsports. „Da ist halt alles in einer App zusammengefasst, so dass man nicht groß einzeln googeln muss. Das finde ich sehr gut“, sagt Fenja.

Außerdem gab es eine Tour über den Campus Griebnitzsee, ihrer neuen Wirkungsstätte. Und obwohl es eine komplett neue Welt ist, fernab des Elternhauses und der alten Schule, wirkte er nicht groß oder einschüchternd auf Fenja. „Meine Schule war auch schon recht groß. Und ein Freund, der hier studiert, hatte mir den Campus schon vorher ein wenig gezeigt.“ Sie finde besonders den Übergang von Alt- zu Neubau interessant. Das sei schön gelöst worden. „Wobei ich aber gehofft hatte, dass ich nicht so viele Veranstaltungen im Altbau haben würde, weil die Räume dort nicht so schön sind wie im Neubau.“ Sie konnte sie freuen: Nur eine Vorlesung hat sie im Altbau. Da müsse sie aber immer weit vorne sitzen, weil der Hörsaal so flach sei, dass man hinten nichts mehr sehe.

Von Annika Jensen

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