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Auf der Spur der Bekassine

Auftakt zum Wettbewerb „Erlebter Frühling“ Auf der Spur der Bekassine

Das Gefieder der Bekassine erinnert mit seiner bräunlichen Musterung an eine Stockente. Sie ist drosselgroß, gehört zur Familie der Schnepfenvögel und hat einen langen schlanken Schnabel, mit dem sie sich ihre Nahrung aus dem Schlamm holt.

Wegen ihres speziellen Gesangs wird die Bekassine auch Meckervogel genannt. Die Bekassine ist zum „Vogel des Jahres 2013“ erklärt worden und einer der vier Frühlingsboten, die im Mittelpunkt der mittlerweile zwölften Museumsrallye des Naturkundemuseums zur Kampagne „Erlebter Frühling“ stehen.

Gestern wurde der Wettbewerb eröffnet, der Kinder mit dem Museumsrundgang als Auftakt zu Entdeckungstouren in die Natur locken soll. Frühlingsboten sind neben der Bekassine das Tagpfauenauge, der Grasfrosch und die Brennnessel, der beim Erlebten „Frühling 2013“ besondere Wertschätzung als Nahrungspflanze für Schmetterlingsraupen zukommt.

In der Gemeinschaftsaktion mit der Naturschutzjugend gibt es zunächst eine Entdeckungsreise im Museum mit speziell aufbereitetem Informationsmaterial. An verschiedenen Forschungsstationen erfahren die Teilnehmer, was jeder Einzelne schon als Kind zum Schutz von Natur und Umwelt tun kann. Anschließend geht es hinaus in die Natur. Geduld ist beim Blick auf das Winterwetter sicher vonnöten, wenn das Motto des Wettbewerbs „Lasst uns entdecken, wo sich Grasfrosch und Bekassine verstecken!“ wörtlich genommen wird. Doch trotz Schnees ist der Frühling für den aufmerksamen Beobachter schon allgegenwärtig.

Detlef Knuth, der Direktor des Naturkundemuseums, berichtete gestern zur Eröffnung von „verpaarten“ Graugänsen und Kranichen weit draußen vor der Stadt. Hellmuth Henneberg, als langjähriger Moderator des RBB-Umweltmagazins „Ozon“ erstmals Schirmherr des „Erlebten Frühlings“, schilderte das Blühen der Zaubernuss und das rosa Knospen am Gehölz des Mandelbäumchens in seinem Garten.

Die Museumsrallye wird für Gruppen und Schulklassen vom 25. März bis zum 24. Mai immer dienstags, mittwochs und donnerstags um 9 und um 11 Uhr angeboten. Danach geht es in die freie Natur. Über ihre Erlebnisse bei diesen Expeditionen sollen die Kinder auf kreative Weise berichten. Bis zum 24. Mai können Bilder, Geschichten, auch kleine Theaterstücke und Filme bei der Bundesgeschäftsstelle der Naturschutzjugend eingereicht werden. Die besten und originellsten Beiträge sollen ausgezeichnet und ausgestellt werden..

Weitere Infos unter www.naju-brandenburg.de, www.erlebter-fruehling.de oder im Naturkundemuseum, Breite Straße 13. Ansprechpartnerin bei der Naturschutzjugend ist Claudia Günther, 0331/201 55 75. (V.O)

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