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Auf der Suche nach dem Spitzenjob

13. Jobinale in der Schiffbauergasse Auf der Suche nach dem Spitzenjob

4 Betriebe aus der Region präsentierten sich am Mittwoch bei der 13. „Jobinale“ in Potsdam. Rund 7000 Besucher informierten sich über Wege in die Ausbildung und Gehälter.

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Die Jobinale war auch in diesem Jahr gut besucht.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Schiffbauergasse. Ein Laib Brot und Schrippen, mit dunklem oder hellem Mehl, mit Körnern und ohne. Die Backwaren am Messestand des Beelitzer Bäckereibetriebs „Exner“ sind plakativ arrangiert, zwischen 17 Uhr nachmittags und zwei Uhr nachts wurden sie gebacken. „Bäcker müssen nicht mehr früh aufstehen. Das war früher so, heute kommt das Brot nachts in den Ofen“, sagt Personalleiterin Kathleen Exner und fügt hinzu: „Mit solchen und ähnlichen Vorurteilen wollen wir aufräumen.“

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Zum 13. Mal ging am Mittwoch in der Landeshauptstadt die Ausbildungsmesse „Jobinale“ über die Bühne. Der Bäckereibetrieb „Exner“ war einer von 74 Ausstellern, die sich in Schinkelhalle und Waschhaus Arena präsentierten. Arbeitgeber und Interessierte auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sollen auf der Messe miteinander ins Gespräch kommen, 50 ausstellende Betriebe hatten Ausbildungsplätze zu vergeben. Doch genau das fällt schwer. „Es herrscht in unserer Region Fachkräftemangel. Die sehr gute Konjunktur verschärft die Situation“, so Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Die „Jobinale“ soll Abhilfe schaffen.

Großes Interesse an der Polizeiarbeit

Viel Trubel herrscht am Infostand der Polizei. Schutzschilder, Schlagstöcke, schusssichere Westen, blinkende Blaulichter – ein großes Sortiment an Einsatzgeräten ist hier aufgefahren, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu fesseln. Eine Gruppe von Schülern schnappt sich die Ausstellungsstücke, spielt einen Polizeieinsatz nach und die Fragen an Polizist Bernd Kierski überschlagen sich: „Haben Sie schon mal einen Menschen erschossen?“, „Wie oft gibt es Verfolgungsjagden?“, „Sind Sie für die Guten oder die Bösen?“. Ein paar Jugendliche erkundigen sich nach Praktika, wollen mit auf Streife fahren. „Häufig muss ich erstmal das Bild aus dem Fernsehen gerade rücken und erklären, dass die Wirklichkeit anders ist als im Tatort“, sagt Kierski.

Auch Sven Große stellt häufig fest, dass Wunsch und Wirklichkeit bei den Azubis auseinander klaffen. „Bevor jemand eine Ausbildung bei uns anfängt, schlagen wir ein Praktikum vor“, sagt der Elektromeister vom Elektro-Anlagenbau Kleinmachnow. „Dann merken die jungen Leute schnell, ob sie sich die Hände dreckig machen wollen.“ Er ist auf der Messe, um vorzusorgen. „Ich will marktfähig bleiben. Irgendwann kommen wir an den Punkt, dass es zu wenig Handwerker gibt“, sagt er.

Im MAZ-Portal www.azubify.de gibt es weitere Tipps für Schüler

Von Anne Mareile Walter

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